Test CC3 - Tiberian Sun

von Thorsten Rühl (04. September 1999)

Von der Command & Conquer-Serie wurden bisher fast 10 Millionen Kopien weltweit verkauft. Trugen im ersten Teil die GDI und NOD in der Zukunft einen Konflikt aus, ging es im zweiten Teil (Alarmstufe Rot) in der Vergangenheit um einen Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion. In Tiberian Sun ist das Motto "Back to the Future" - jedenfalls, was die Story anbelangt.

Die Welt ist durch Tiberium zerstört, ihr steht eine ungewisse Zukunft bevor. Kane ist bereits seit Jahrzenten verschollen, die Suche nach seiner Leiche wurde längst aufgegeben. Die Bruderschaft von NOD ist allerdings in ihren geheimen unterirdischen Stützpunkten nicht untätig gewesen: Sie hat neue Waffen entwickelt und Armeen ausgebildet, während die GDI immer noch vergeblich nach einem Mittel gegen Tiberium forscht. Als scheinbar zufällige Angriffe der NOD immer häufiger werden steht fest: Kane ist zurück!

Nach drei Jahren Entwicklungszeit, ständig nach hinten korrigierten Erscheinungsterminen und einem Hype, der im Spielebereich seinesgleichen sucht steht fest: Viele Fans der Serie sind über den dritten Teil enttäuscht! Bei mir war es ähnlich: Nach der dritten Mission auf GDI-Seite beendete ich das Spiel und schaltete meinen PC ab - obwohl ich monatelang dem T-Day entgegengefiebert hatte. Tiberian Sun bietet leider definitiv nichts Neues, wodurch eine Begeisterung - wie man sie von den ersten beiden Teilen kennt - aufgebaut werden kann.

Die Steuerung, die Menüs, die Missionsziele und die Zwischensequenzen wurden nur mit minimalen Änderungen bedacht. Die Grafik wurde zwar verbessert und die Kämpfe finden auf einem 3D-Terrain statt, auf eine dreh- und zoombare Ansicht wurde allerdings verzichtet. An der Übersetzung ins Deutsche wurde auch gespart: Die deutschen Synchronsprecher wurden wohl nur als Sprecher engagiert, jedenfalls sind die Mundbewegungen in den Zwischensequenzen nicht synchron zu der Sprachausgabe.

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Nach diesen enttäuschenden Fakten wollen wir natürlich auch über die wirklichen Neuerungen sprechen: Neben dem bereits erwähnten 3D-Terrain, was leider auch einige Nachteile beim Bau der Basis bringt, wurden Wegepunkte implementiert. Allerdings gestaltet sich das Anlegen der Wegepunkte alles andere als effizient: Nachdem eine Route angelegt wurde, müssen dieser Route die Einheiten noch auf relativ umständliche Weise zugewiesen werden. Die meisten werden wohl darauf verzichten, auf jeden Fall im Multiplayer-Modus.

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Tags: Singleplayer  

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