Test
Everlight - Elfen an die Macht!
Fazit
von Philipp Rauh
"Everlight - Elfen an die Macht" will Adventure des Jahres werden, doch hat es wirklich das Zeug dazu? Die Spielzeit ist mit knapp 15 bis 16 Stunden durchaus angemessen. Die kleinen Nebenaufgaben bieten Abwechslung en masse und das Lösen des Spiels durch das gekonnte Ausnutzen der jeweiligen Tageszeit und den daraus resultierenden Gemütszuständen der schizophrenen Dorfbewohner ist ebenso innovativ wie genial. Die Rätsel sind angenehm nachvollziehbar gestaltet. Nur in sehr wenigen Ausnahmen muss man abstruse Kellerkind-Phantasien hegen, um auf die jeweilige Lösung zu kommen, aber dafür gibt es ja die implementierte Hilfefunktion. Typische Adventure-Frustfaktoren hab ich in "Everlight" mit der Lupe suchen müssen. Einer der wenigen Wermutstropfen ist, wie bei fast allen anderen Adventures ebenfalls, die feste Auflösung. Ebenso wirken die Animationen der Charaktere recht hölzern und unbeholfen, hier hätte Silver Style besser punkten können. Dafür sind die Synchronsprecher hervorragend, genauso wie die Charaktere, die sie vertonen. Selten sind einem die schrulligen Einwohner eines verfluchten Dorfes dermaßen ans Herz gewachsen. Alles in allem hat mir "Everlight" hervorragend gefallen, weil es eine Welt anbietet, in der ich gern und intensiv eingetaucht bin.
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