Test Call to Power 2

von Gerd Schüle (10. Februar 2001)

Uneingeschränkter Herrscher über ein großes Volk zu sein, wäre das nicht schön? Dieser Traum kann in "Call to Power 2" wenigstens am heimischen PC verwirklicht werden. Und das auch noch in einer unglaublich langen Spanne. Man führt sein Volk von der Steinzeit bis in die ferne Zukunft. Was das Spiel dabei alles zu bieten hat, könnt ihr in unserem Test erfahren.

Eine typische KarteEine typische Karte

Geschichte schreiben - Das Spiel

Wie einst bei dem legendären "Civilization" geht es darum, ein Volk zu gründen und danach erfolgreich aufzubauen. Dabei steht man im Wettkampf mit bis zu 7 Völkern, weswegen Konflikte vorprogrammiert sind. Deshalb sollte man von Anfang an stets darauf achten, dass die Entwicklung des eigenen Volkes stets voran geht.. Mit einem oder zwei Siedlern fängt man im Jahre 4000 v. Chr. an und gründet seine erste Stadt. Runde für Runde geht es dann darum, zu expandieren. Dazu sollte das umliegende Land urbar gemacht werden, um es bewirtschaften zu können. Damit man für die sicherlich kommenden Konflikte mit anderen Völkern gewappnet ist, sollte man sich auch eine schlagkräftige Armee zusammenstellen. Außerdem muss man stets darauf achten, die Forschung zügig voranzutreiben, damit man nicht ins Hintertreffen gerät. Um all das zu erreichen, erteilt man Bauaufträge, erkundet mit seinen Einheiten die Gegend und bestimmt, welche Forschungen als nächstes angegangen werden.

Das gut gemachte Lexikon im und zum SpielDas gut gemachte Lexikon im und zum Spiel

Gewinnen ist alles - aber wie?

Da man nicht wie bei "Civilization" die einzelnen Siedler bewegen muss, um Felder zu bebauen, spielt sich "Call to Power 2" wesentlich einfacher. Was aber am Anfang noch recht locker von der Hand geht, kann aber ab einer bestimmten Größe seines Volkes doch recht umfangreich werden. Wer will, kann dann in manchen Städten einen Stadtrat einsetzen, der einem die Regierungsarbeit erleichtert. Durch Vorgaben kann man trotzdem festlegen, in welche Richtung es gehen soll. Ein weiterer Unterschied zu "Civilization" ist die Tatsache, dass Diplomatie so gut wie keine Rolle spielt, wodurch das Spiel einerseits leichter wird und andererseits etwas an Tiefgang verliert. Dafür kann man ausgiebig mit seinen Nachbarn Handel treiben, um seine Stadtkasse aufzufüllen. Da eine der vier Gewinnmöglichkeiten ein Wirtschaftssieg ist, kann man auch versuchen, das Spiel ohne große Kämpfe für sich zu entscheiden. Die anderen Siegeschancen sind ein Bündnis- oder Punkte-Sieg oder die begehrte Alleinherrschaft.

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