Test Call to Power 2 - Seite 2

Dicht besiedeltDicht besiedelt

Zweckmäßiges Erscheinungsbild - die Grafik

Eines vorneweg, die gesamte 2D-Grafik von "Call to Power 2" ist wirklich sehr zweckmäßig aufgebaut, das war's dann aber schon an Lobenswertem. Schon der Vorgänger war grafisch gesehen nicht auf der Höhe der Zeit. Da man für "Call to Power 2" die gleiche Grafikengine verwendet hat, ist das bei diesem Spiel erst recht nicht der Fall. Sicherlich, man hat das ganze ordentlich aufpoliert und auch höhere Auflösungen ermöglicht, trotzdem sieht das das Spiel nicht gerade überragend aus. Die andere Seite ist, dass man für solch ein komplexes Spiel eben auch auf einige Statistiken angewiesen ist, und das eben wichtiger ist als gut animierte Einheiten. Und das ist in diesem Programm ganz gut gelöst, zudem sehen die ganzen Info-Menüs ordentlich aus, da es sich nicht nur um staubtrockene Tabellen handelt. Wenigstens das Intro ist den Entwicklern sehr gut gelungen und zudem auch aüßerst interessant aufgemacht.

Ein KampfEin Kampf

Der Sound und die Bedienung

Das ganze Spiel ist mit einer abwechslungsreichen und gut gemachten Hintergrundmusik unterlegt. Die Sprachausgabe, die einen ständig über wichtige Ereignisse informiert, ist vortrefflich gemacht und sehr gut verständlich. Zudem ist das Spiel mit guten Geräuscheffekten belebt worden. Die Bedienung wurde gegenüber dem Vorgänger nochmals wesentlich vereinfacht, ist aber wegen des enormen Umfangs des Spieles deutlich aufwendiger als bei anderen Strategiespielen. Trotzdem findet man sich schon nach kurzer Zeit mit der Steuerung mit Maus und Tastatur zurecht, wenn man sich Zeit für das Handbuch nimmt. Zwar ist ein Tutorial vorhanden, das aber einerseits an den einfachsten Schwierigkeitsgrad gebunden ist, doch kann man es andererseits getrost vergessen, da es zum Teil mehr verwirrt als weiterhilft.

Meinung von Gerd Schüle

"Call to Power 2" hat mir schon nach kurzer Zeit hervorragend gefallen. Es ist interessant, sein Volk durch die Wirren der Zeit zu führen, mit allem was dazu gehört. Dafür nehme ich gern eine etwas längere Einarbeitungszeit in Kauf, die allerdings wesentlich kürzer hätte ausfallen können, wenn es die Entwickler endlich einmal schaffen würden, dem Spiel ein ordentliches Tutorial zu verpassen. Auch habe ich diplomatische Möglichkeiten vermisst, die einfach zu solch einem Spiel gehören. Die Grafik kann ich da schon eher entschuldigen, mir hat sie auf jeden Fall den Spielspaß nicht getrübt, trotzdem sage ich deutlich: heutzutage ist mehr möglich. Der größte Kritikpunkt ist, dass sich im Vergleich zum Vorgänger zu wenig geändert hat. Deshalb, wer solche umfangreichen Global-Strategie-Spiele mag, und den Vorgänger noch nicht hat, kann bedenkenlos zugreifen, anhand seines enormen Spielspaßes hat sich das Programm seinen 7er verdient, trotz der schlechten Grafik.

70

meint:

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