Test Links LS 2001

von Gerd Schüle (10. Januar 2001)

Obwohl EA bei den meisten Sportspielen der unumstrittene Branchenführer ist, jagen sie bis heute dem Referenztitel bei Golfsimulationen hinterher. Diesen hält Access mit der vorbildlichen "Links LS" Serie fest in ihren Händen. Mit dem neuen "Links LS 2001" wollen sie ihren Vorsprung gegenüber der Konkurrenz sogar noch vergrößern. Ob ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Der KursdesignerDer Kursdesigner

Was ist neu?

Nachdem sich in den letzten Jahren bei den alljährlichen Vollpreisupdates bei "Links LS" wenig getan hat, wurde das Spiel dieses Jahr endlich einer gründlichen Überarbeitung unterworfen. Neben der zum ersten Mal eingesetzten 3D-Grafik ist die interessanteste Neuerung, dass "Links LS 2001" ein umfangreicher Kursdesigner spendiert wurde. So vielseitig dieses nützliche Werkzeug sicherlich ist, so kompliziert ist aber leider auch seine Bedienung. Um wirklich brauchbare Ergebnisse erzielen zu können, ist eine längere und gründliche Einarbeitungszeit erforderlich. Da das Spiel aber glücklicherweise neben der altbewährten Anlage von St. Andrews fünf neue Kurse enthält, ist es nicht unbedingt nötig, dass man den Kurseditor einsetzt. Wegen der neuen Grafikengine kann man die Kurse aus den Vorgängern leider nicht in das Spiel einbinden.

Arnold Palmer, der Meister in ActionArnold Palmer, der Meister in Action

Deutlich verbessert wurde auch das 3D-Gitternetz in der Nähe des Loches, wobei unterschiedlich gefärbte Linien dabei helfen, Bodenwellen und Krümmungen besser zu erkennen. Dank dieser praktischen Hilfen kann man nun beim Einputten das Grün wesentlich besser analysieren. Nach Aussagen des Entwicklers wurde sowohl die Ballphysik und auch die Spielbarkeit komplett neu überarbeitet. Da aber beides schon beim Vorgänger nahezu perfekt war, merkt man spielerisch kaum etwas davon. Lediglich das Einputten des Balls ist spürbar schwieriger geworden. Ansonsten spielt sich das Spiel fast so wie der Vorgänger. Neben dem bereits bekannten Aushängeschild Arnold Palmer wurden mit Sergio Garacia und Annika Sorenstam noch zwei weitere Golfprofis als Spielfiguren in das Programm eingebunden.

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