Test Links 2001 - Seite 2

Der neu eingebundene Profigolfer Sergio GaraciaDer neu eingebundene Profigolfer Sergio Garacia

Die generalüberholte Grafik

Wie bereits erwähnt, ist die auffälligste Neuerung bei "Links LS 2001" mit Sicherheit die komplett neue Grafik, die zum ersten Mal in der Seriengeschichte in einem schicken und modernen 3D-Gewand daherkommt. Das gesamte Terrain wurde endlich vollständig auf echtes 3D umgestellt. Dadurch wirkt die ganze Darstellung des Spiels wesentlich glatter und homogener, vor allem die digitalisierten Spielfiguren sehen nicht mehr wie aufgesetzte Fremdkörper aus, die ständig über dem Rasen schweben. Auch die Bewegungsabläufe der Golfer wurden einwandfrei animiert und dadurch sieht das Ganze nahezu echt aus, als ob ein Turnier im Fernsehen übertragen wird. Genauso gut ist Access die Landschaftsdarstellung gelungen. Lediglich das starre Publikum, das eine Lebendigkeit an den Tag legt wie ein Wachsfigurenkabinett, trübte etwas den ansonsten exzellenten Gesamteindruck.

Das GrünDas Grün

Im Gegensatz zu anderen Sportarten hat das Spiel soundmäßig wenig zu bieten, was aber auch der Realität entspricht. Auf dem Golfplatz gibt es eben keine solche Geräuschkulisse wie in einem Stadion, deswegen sind die soundtechnischen Möglichkeiten in solch einem Spiel auch geringer. Außer den gut umgesetzten Geräuschen aus der Natur ist nur noch das Schlaggeräusch des Balles zu hören und natürlich die Kommentare der Golfspieler. Das alles wurde hervorragend eingefangen und auf eine nervende Hintergrundmusik haben die Entwickler lobenswerterweise verzichtet. An der erstklassigen Bedienung mit der Maus gibt es absolut nichts auszusetzen, aber dies war ja auch schon beim Vorgänger der Fall. Allerdings ist bei "Links LS 2001" nur die altbekannte und klassische Drei-Punkt-Klicksteuerung zu empfehlen, da im Gegensatz zu Sierras "PGA Championships Golf 2000" die direkte Schwungkontrolle viel zu ungenau ist. Sämtliche Menüs sind sehr logisch aufgebaut und man findet sich schnell zurecht, ohne dass man einen Blick ins Handbuch werfen muss.

Meinung von Gerd Schüle

"Links LS 2001" ist weiterhin der Klassenprimus und hat eindrucksvoll seinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verteidigt. Besser und schöner kann man zur Zeit eine Golfsimulation nicht herstellen. Aber trotzdem muss das Spiel sich in einem Punkt geschlagen geben. Durch die einzigartige Schwungsteuerung kommt in "PGA Championships Golf 2000" ein deutlich besseres Golffeeling auf, das mit der herkömmlichen Klickmethode einfach nicht zu erreichen ist. Dafür ist "Links LS 2001" das wesentlich schönere, technisch bessere und vor allem einstiegsfreundlichere Spiel und deshalb uneingeschränkt zu empfehlen. Schöner und besser kann man dem Golfsport auf dem heimischen Monitor zur Zeit einfach nicht huldigen und deshalb hat sich das Programm zu Recht einen Award verdient.

90 Spieletipps-Award

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