Test Zoo Empire

von Christian Rühl (17. September 2004)

In unserem von Straßen und Städten ausgefüllten Mitteleuropa sind wir wilde Tiere ja nicht mehr gewöhnt. Wer dann doch mal ein paar wilde Tiere sehen will, muss in den Zoo gehen. Diejenigen, die dabei glauben, einen Zoo zu leiten sei einfach, können sich in der neuen Zoo-Simulation "Zoo Empire" aus dem Hause CDV eines besseren belehren lassen: Es steckt eine Menge Arbeit dahinter! Welche genau, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Der eine mags warm ...Der eine mags warm ...

Spielverlauf

Wie schon eingangs erwähnt, besteht die Hauptaufgabe des Spiels darin, einen Zoo so zu gestalten, dass sowohl Tiere als auch Menschen auf ihre Kosten kommen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, wartet das Spiel mit dem sogenannten Karriere-Modus auf, in dem man nach und nach die Fähigkeiten erwirbt, die zur erfolgreichen Zoo-Leitung erforderlich sind. So beginnt man in dem ausführlichen Einführungsabschnitt noch mit einfachen Aufgaben, aber schon bald wird man feststellen, dass ein Zoo es in sich hat: Der Elefant will dieses Gras, der Tiger dies und der Eisbär das. Doch nicht nur die Tiere sind störrisch, nein auch die Menschen haben ihre Tücken: Mitarbeiter müssen motiviert sowie gut bezahlt werden und die Besucher wollen nicht nur Tiere begutachten, sondern auch noch mit Annehmlichkeiten wie Essen und Getränken versorgt werden. Um all diese Bedürfnisse zu befriedigen, liefert das Spiel umfangreiche Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten - wobei man als Spielneuling schon mal die Orientierung verlieren kann.

... der andere kalt... der andere kalt

Weiter gehts

Hat man dann die ersten Schritte als zukünftiger Zoo-Manager getan, steigert sich die Schwierigkeit immer mehr, bis man am Ende der rund 20 Missionen ein mit allen Wassern gewaschener Zoo-Manager ist. Doch da bekanntlich kein Meister vom Himmel fällt, muss man zwischenzeitlich reichlich Lehrgeld bezahlen. So sollte man nicht gleich den Mut verlieren, wenn das ein oder andere Tier sich verabschiedet oder die Besucher wieder alles mal "Sch...." finden. Denn dann heißt es: Fehler analysieren und mit Hilfe der vielfältigen Baumöglichkeiten Abhilfe schaffen. So kann man die Tiere durch geeignete Gehege (hier ein bisschen Wasser, da ein bisschen Grünlandschaft) und gute Pflege zufrieden stellen. Die Besucher kann man mit Fressbuden zum Schweigen bringen und mit einer tollen Parkeisenbahn verwöhnen. Hat man so die grundlegenden Probleme behoben, kann man sich an das Feintuning des Zoos begeben und ihn mit einer Menge verschiedener Sachen verschönern - mit etwas Glück strömen dann die Besucher in Scharen in den Park. Wer keine Lust hat, sich durch den Karriere-Modus zu spielen, der kann ein "Freies Spiel" beginnen.

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