Test
Grand Theft Auto - San Andreas
Auf der Playstation 2 ist das Spiel selbst im Vergleich zu seinen direkten Vorgängern inzwischen ein Ultra-Verkaufshit. 12 Millionen Einheiten wurden weltweit von dem Gangsterepos " GTA San Andreas" um den Protagonisten Carl Johnson verkauft. Nun erschien das Spiel endlich auch für den PC. Ob ein Award für Rockstar Games schon abonniert ist, könnt ihr am Ende unseres Tests erfahren. Von Daniel Frick
Überzeugende alte Idee in neuem Gewand, gewürzt mit ein paar Neuerungen
Seit "GTA Vice City" für den PC sind inzwischen auch fast 2 Jahre vergangen. Das Spielprinzip, seit "GTA 3" im 3D-Gewand, hat sich dennoch nicht merklich verändert. Was keine Kritik sein soll: Warum ein gutes Spielprinzip über Bord werfen? Und so kann man sagen, dass es sich bei "San Andreas" nach wie vor darum geht, in einer großen und lebendigen Spielwelt eine Karriere als Gangster zu machen und dabei Autos zu klauen, sein Vermögen zu vergrößern und den einen oder anderen unliebsamen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. So weit, so gut. Doch von Anfang an: Carl Johnson kommt zur Beerdigung seiner Mutter in seine Heimatstadt San Andreas zurück. Viel hat sich verändert seit seinen glorreichen Tagen in der High Grove Street Gang. Die Fäden ziehen inzwischen andere und in einem der vielen Bandenkriege wurde auch Carl's Mutter zu den Opfern. Nur der Kern der alten Gang, sein Bruder sowie die "Homies" Big Smoke und Ryder sind noch dabei, mehr oder weniger erfolglos. Doch gemeinsam mit seinem Bruder macht Carl sich an die Arbeit, das zu ändern....
Umfang und Schwierigkeitsgrad
Carl Johnsons Aufstieg zur Macht umfasst insgesamt x Missionen mit einer Spielzeit von über 100 Stunden. Wenn man die Stadt "einfach so" nur erkundet, was sich aufgrund der Größe der Stadt dann in späteren Missionen bei der Orientierung auszahlt, wird diese jedoch noch um eine ganze Weile ausgedehnt. Die Missionen sind so unterschiedlich wie abwechslungsreich: Während man zu Beginn eher den Chauffeur für seine alten Kumpels spielt, gilt es später schon einmal ein Waffenlager auszuräumen oder einen Bandenkrieg mit einer rivalisierenden Gang anzuzetteln. Der Schwierigkeitsgrad reicht dabei von einfach bis anspruchsvoll, oftmals sind kleine Kniffe hilfreich, auf die man kommt, wenn man genau beobachtet. So muss man beispielsweise bei einer Verfolgungsjagd eines Zuges den richtigen Abstand zum Zug haben, um die Gegner darauf auszuschalten. Bei kurviger Streckenführung und Gegenverkehr gar nicht so einfach. Ein Kernpunkt dabei sind natürlich immer wieder die Einbeziehung der Fahrzeuge. Zu Beginn flüchtet man auf einem Fahrrad, später gibt es rasante Verfolgungsjagden mit Motorrädern, Rennen mit Cabrios. Als Highlight kann man dieses Mal sogar einen Harrier-Senkrechtstarter steuern.
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