Test Patrizier 2 - Seite 3

Der  übersichtliche Seekarten-BildschirmDer übersichtliche Seekarten-Bildschirm

Wie schaut´s denn aus - die Grafik

Wirtschaftsimulationen sehen meistens nicht allzu hübsch aus und bestehen aus endlos langen und trockenen Tabellen. "Patrizier II" macht hier zum Glück eine rühmliche Ausnahme. Natürlich, auch in diesem Spiel, kommt man nicht um das intensive Studieren von wichtigen Tabellen herum. Aber trotzdem ist das gesamte Spiel in eine sehr ansehnliche isometrische 2D-Grafik eingehüllt. Das Ganze fängt an mit einem imposant gestalteten Intro und endet bei den liebevoll gezeichneten Städten. Grundsätzlich ist das Programm in zwei Hauptbildschirme aufgeteilt. Da wäre einerseits die Seekarte, in der die gesamte Welt der Patrizier als schön gestaltete Landkarte dargestellt ist. Auf dieser Karte bewegt man seine Schiffe. Natürlich wurde beim Erstellen dieses Bildschirms mehr Wert auf Zweckmässigkeit als auf Schönheit gelegt. Und da wäre andererseits die Darstellung der hervorragend modellierten Städte mit den wunderschön dargestellten und animierten Häusern, Schiffen und Menschen.

Eine SeeschlachtEine Seeschlacht

Horch was kommt ... - Ton und Bedienung

Soundmäßig sind Wirtschaftsspiele traditionell nicht besonders stark gefordert. Das ist auch bei "Patrizier II" der Fall. Aber das Vorhandene ist hervorragend umgesetzt. In der Stadtansicht wird das Spiel mit einer sehr gut passenden Geräuschkulisse hinterlegt. Die Sprachausgabe während des Tutorials ist erstklassig. Ansonsten enthält das Spiel eine vorzüglich passende Hintergrundmusik. Die Bedienung des Spieles erfolgt vollständig mit der Maus und geht einem sehr schnell in Fleisch und Blut über. Trotz der komplexen Möglichkeiten ist sie einfach und logisch aufgebaut und in einem ausgezeichnet gemachten Tutorial wird man gut verständlich in das umfangreiche Spiel eingeführt.

Meinung von Gerd Schüle

Ascaron ist mit "Patrizier II" die Auferstehung eines ausgezeichneten Klassikers in einem modernen und gut aussehenden Grafikkleid gelungen. Das Programm glänzt trotz der enormen Spieltiefe mit einer einfachen Bedienung. Mit seiner angenehmen Komplexität setzt das Spiel in diesem Genre neue Maßstäbe und macht einfach ungeheuer viel Spaß. Allerdings muss man ein Faible für diese Art von Spiel haben. Actionfans könnten es eventuell schon nach kurzer Zeit gelangweilt zur Seite legen. Aber jeder, der das Genre auch nur ansatzweise mag, ist selbst schuld, wenn er sich den Klassenprimus nicht zulegt. Ihm entgeht dadurch nämlich ein lang anhaltender Spielspaß.

90 Spieletipps-Award

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