Test City Life

von Salome Schüle (14. Mai 2006)

Mit einem brisanten Thema als zusätzlichen Spieleinhalt wollen die Entwickler von Monte Cristo ein eigenständiges Spiel im Bereich der Städtesimulationen herausbringen. Mit "City Life" ist jetzt vier Jahre nach erscheinen von "Sim City 4" innerhalb kurzer Zeit schon das zweite Spiel in diesem ansonsten etwas verwaisten Genre erschienen. In unserm Test erfahrt ihr, ob dieses Spiel in Punkto Spielspaß dem bekannten Klassiker "Sim City 4" und dem aktuellen "Tycoon City New York" das Wasser reichen kann.

Das Szenario MenüDas Szenario Menü

Bürgermeister gesucht

Wie bei "Sim City 4" schlüpft ihr bei "City Life" in die Rolle eines Bürgermeisters. Eure Aufgabe ist es eine blühende Stadt entstehen zu lassen. Die Zutaten zu diesem Vorhaben können sich sehen lassen. Es gibt über 200 verschiedene Gebäude, die ihr auf 27 Karten in 5 unterschiedlichen Klimazonen errichten dürft. Dabei könnt ihr euch in zwei verschieden Spielmodi austoben, dem freien Spiel und dem Szenario-Modus. Der Szenario-Modus besteht aus verschiedenen Aufgaben, die ihr bewältigen sollt mit jeweils drei unterschiedlichen Siegbedingungen. So weit, so gut, aber das kennt ihr sicher alles schon aus anderen Spielen des Genres. In all diesen Spielen geht es stets darum eine Stadt aufzubauen, sie zu verwalten und auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen. Nur wenn ihr es schafft ein perfekt abgestimmtes Arbeits-, Freizeit- und Unterhaltungsangebot anzubieten, erhöht sich die Lebensqualität eurer Bürger. Gleichzeitig müsst ihr aber versuchen, die Stadtfinanzen nicht außer Kontrolle geraten zu lassen, für eine boomende Wirtschaftsentwicklung zu sorgen und sich andererseits um heikle Themen wie Umweltverschmutzung und Verkehr zu kümmern.

Die Zentrale der Stadt, das RathausDie Zentrale der Stadt, das Rathaus

Konfliktbewältigung

Wirklich neu ist in "City Life" die Tatsache, dass es 6 verschiedene und einzigartige Bevölkerungsgruppen gibt. Jede dieser Gruppen hat spezifische Bedürfnisse und Erwartungen, die nicht immer zueinander passen. Damit eure Wirtschaft und euer Sozialwesen florieren, braucht ihr aber trotzdem alle unterschiedliche Gruppen, denn in manchen Betrieben und Einrichtungen wird Personal aus verschiedenen Schichten benötigt, damit sie funktionieren. Wie sich die jeweiligen Bevölkerungsgruppen entwickeln, hängt von verfügbaren Arbeitsplätzen, ihrer Wohnsituation und ihren sechs Grundbedürfnissen ab: berufliche Perspektiven, Gesundheit, Sicherheit, Bildung, Umgebung und Freizeitmöglichkeiten. Jede dieser Gruppierungen zeichnet sich durch individuelle Erwartungshaltungen und Bedürfnisse aus. Je nachdem wie diese Faktoren erfüllt werden, können sich die Bevölkerungsgruppen entwickeln, eine Gesellschaftsstufe aufsteigen und vielleicht sogar die oberste Gesellschaftsschicht bilden. Aber wenn euch das nicht gelingt, kann das auf der anderen Seite auch negative Folgen haben, indem Konflikte entstehen wie z. B. Demonstrationen, Prügeleien oder brennende Nachbarschaften.

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