Test Counter Strike - Condition Zero

von Tobias Stolle (10. April 2004)

Nach dem großen Erfolg von "Half-Life" und den dazugehörigen Klon "Counterstrike" im Internet hat sich Valve an einer Singleplayer-Variante des populären Multiplayer-Taktik-Shooters gewagt. Nach einer für die Fans viel zu langen Wartezeit (über 4 Jahre) ist nun das Spiel doch endlich auf dem Markt angekommen.

Das ganze Spiel besteht aus "Counterstrike - Gelöschte Szenen", was einem kleinen Ego-Shooter mit verschiedenen Anti-Terror Themen gleicht (Politiker beschützen, Geiseln befreien, Atomwaffen lokalisieren etc.) und dem heißerwarteten Taktik-Shooter, der mit cleveren Bots auch für "Counterstrike"-Feeling ohne Internet sorgen soll. Leider darf man hier nur auf der 'guten' Seite spielen und alle, die mal gerne einen Terroristen spielen möchten, müssen auf das integrierte "Counterstrike 1.6" zurückgreifen. Bevor es los geht, muss man noch ein Team aus einer Reihe möglicher Recken zusammen stellen. Diese unterscheiden sich in Geschick, Teamfähigkeit und Bewaffnung. Einige darf man aber erst nach einigen Erfolgen anwerben. Am Anfang jeder Mission wird eingekauft. Statt 800$ hat man nun aber satte 10000$ und kann sich gleich mal gut bestücken. Während man einkauft, ist das Spiel pausiert. So kann man sich ruhig Zeit lassen. Die ganz Faulen drücken einfach F1 und schon hat man automatisch eingekauft und los geht's.

Die Steuerung ist genau die gleiche wie bei "Counterstrike" und für jedermann leicht nach seiner Vorliebe zum Einstellen. Die hier verwendeten Karten dürften allen "Counterstrike"-Veteranen bekannt sein und wurden eigentlich kaum modifiziert. Ziel des Spieles ist es, die Terroristen an verschiedenen Locations zu stoppen. So muss man in meisten Missionen Geiseln befreien oder Bomben entschärfen. Um eine Karte zu gewinnen, muss man 2 Siege mehr als die Terroristen haben und die Spezial-Aufträge erfüllen. Diese sind neu und unterscheiden sich im Schwierigkeitsgrad deutlich. Von 2 Gegnern mit Pistole ausschalten bis 16 Feinde töten und 5 davon mit der Arctic Warfare Magnum (Scharfschütze) und das alles in 45 Sekunden! Die Bots auf ihrer Seite helfen zwar Gegner auszuschalten aber Geiseln befreien oder Bomben entschärfen muss immer der Spieler selbst. So kann es durchaus sein, dass du gerade am anderen Kartenende bist und vier Polizisten um den aktivierten Sprengstoff stehen und nichts unternehmen. Netterweise wird man aber informiert, dass dort eine Bombe liegt und die Zeit knapp wird.

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