Test Rally Trophy

von Gerd Schüle (17. Dezember 2001)

Obwohl es kaum noch Fernsehübertragungen von Rallyeveranstaltungen gibt, verkaufen sich Rallyespiele so gut wie noch nie. Kein Wunder also, dass fast jeder Publisher solch ein Programm in seinem Sortiment hat. Jowood hat vor Kurzem auch ein neues Spiel zu diesem Thema herausgebracht . Allerdings stehen in "Rally Trophy" keine aktuellen Fahrzeuge im Mittelpunkt, sondern legendäre Oldies aus den Anfängen des Rallyesports. In unserem Test erfahrt ihr, ob nur die Wagen alt aussehen oder auch das Spiel.

In den Wäldern FinnlandsIn den Wäldern Finnlands

Eine historische Rallye-Simulation

"Rally Trophy" ist nichts anderes als eine historische Rallye-Simulation, die den Spieler in die 60er und 70er Jahre versetzt. Weil es damals weder ABS noch Traktionskontrolle gab, kam es mehr auf das fahrerische Können an und nicht so sehr auf die technischen Details der Fahrzeuge. Auf der Jagd nach der Bestzeit auf den 42 Schotterpisten aus fünf verschiedenen Ländern stehen dem Spieler fünf unterschiedliche Spielmodi zur Auswahl. Die Einzel-Rallye bietet sich vor allem dazu an, die unterschiedlichen Strecken und Autos kennenzulernen. Wer dagegen herausfinden will, welches Auto für welche Strecke am besten geeignet ist, sollte den Time-Trial-Modus dazu benutzen. Hat man dann die nötige Erfahrung gesammelt, kann man sich an den Meisterschaftsmodus heranwagen. Im Arcade-Modus tritt man direkt gegen 5 gut fahrende Computergegner an. Wer es dagegen lieber mit bis zu 4 menschlichen Kontrahenten aufnimmt, kann das im Mehrspielermodus über ein Netzwerk oder das Internet tun.

Imposante LichteffekteImposante Lichteffekte

Oldtimer-Parade

In "Rally Trophy" bestreitet man die Rennen nicht mit hochgezüchteten Hightech-Boliden, sondern mit historischen Oldtimern. Dem Spieler stehen 12 verschiedene, zum Teil legendäre, Rallye-Fahrzeuge zur Auswahl, die zur Crème de la Crème des damaligen Rennsports zählten. Egal, ob es sich um den Opel Ascona, Ford Escort, Volvo 122 oder den Saab F 4 handelt: Alle haben ein Gewöhnungs bedürftiges, aber stets faires Fahrmodell, das dem Spieler zwar einiges an Können abverlangt, aber mit viel Übung perfekt in den Griff zu bekommen ist. Sicherlich liegen dadurch Frust und Lust manchmal sehr nahe beieinander, aber dafür wird man bei einem erreichten Sieg mit einem viel größeren Glücksgefühl belohnt, als das bei anderen Rallye-Spielen der Fall ist. Durch diese positive Herausforderung erhält das Spiel eine enorme Langzeitmotivation. Man möchte es einfach schaffen, den Meistertitel zu erringen und kann das mit der entsprechenden Übung auch schaffen.

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