Test RIM - Battle Planets - Seite 2

Ein MineneingangEin Mineneingang

Danach folgt die Angriffsphase, in der man seinen Einheiten die gewünschten Ziele zuweist. Spätestens jetzt ist es sehr wichtig, die Reichweite und Durchschlagskraft seiner Truppen sehr genau zu kennen, um sie optimal einsetzen zu können. Die 3D-Landschaft in "RIM" hat dabei auch eine spielentscheidende Auswirkung, was man keinesfalls aus den Augen verlieren darf. Von einem Berg aus können sowohl die eigenen als auch die Truppen des Gegners deutlich weiter sehen und schießen als in der Ebene oder in einem Tal. Deshalb kann eine gut platzierte Artillerie auf einem Bergrücken die Reihen der Gegner stark dezimieren, bevor diese den Angreifer überhaupt zu Gesicht bekommen. Sind alle Befehle gegeben, bekommt man die entsprechenden Auswirkungen in der dritten Phase in nett gemachten Actionsequenzen zu sehen.

Eine verschollene StadtEine verschollene Stadt

Technische Mittelmäßigkeit

Sicherlich sieht "RIM" dank der 3D-Grafik wesentlich besser aus als die Konkurrenzspiele aus der "Panzer General"-Serie. Trotzdem ist das Ganze nicht das Gelbe vom Ei, Blue Byte hat mit "Battle Isle 4" z. B. bewiesen, dass Runden-Strategie-Spiele grafisch gesehen es durchaus mit der Echtzeitstrategie-Konkurrenz aufnehmen können. Da kann "RIM" nicht ganz mithalten, dessen Aussehen zwar noch akzeptabel ist, aber auch nicht mehr. Der Sound des Spieles kommt ebenfalls nicht über das Mittelmaß hinaus. Außer der guten Sprachausgabe und der passenden Hintergrundmusik hat das Spiel in dieser Hinsicht nicht viel zu bieten. Sehr gut ist dagegen die kinderleichte Bedienung mit Maus und Tastatur ausgefallen, in die man durch ein hervorragend gemachtes Tutorial eingeführt wird. Da man sogar selbst die Fähigkeiten der verschiedenen Truppen über einen Tastaturbefehl erfahren kann, erübrigt sich der Blick in das gerade noch akzeptable Handbuch.

Meinung von Gerd Schüle

Keine Frage, "RIM" ist ein gutes Strategiespiel, das zwar nichts grundlegend Neues bietet, aber gerade deshalb trotzdem ungeheuer viel Spaß macht. Besonders die Möglichkeit, das vorhandene 3D-Terrain taktisch gezielt einsetzen zu können, hat mir sehr gut gefallen. Ein weiterer Pluspunkt sind die spannende Story, die Dank der Zwischensequenzen atmosphärisch gut rübergebracht wird, und die enorme Einsteigerfreundlichkeit. Das einfache und faire Kampfsystem hat man schnell erlernt. Etwas getrübt wird der positive spielerische Eindruck dadurch, dass man verbesserte Einheiten nicht mit in die nächste Mission nehmen darf. Ebenfalls etwas enttäuschend ist die technische Umsetzung des Spiels, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Wer das aber in Kauf nimmt, wird mit einem spannenden und sehr unterhaltsamen Spiel belohnt, das ich jedem Strategie-Fan empfehlen kann.

80

meint:

Jetzt eigene Meinung abgeben

Kommentare anzeigen

The Last Guardian: Liebe hat ihren Preis

The Last Guardian: Liebe hat ihren Preis

Elf Jahre nach seinem vorherigen Spiel veröffentlicht Team Ico abermals eine ungewöhnliche Geschichte. Die (...) mehr

Weitere Artikel

Letzte Inhalte zum Spiel

Beliebteste Inhalte zum Spiel

Leserwahl zum GOTY 2016 - Entscheidet hier über das Spiel des Jahres + tolle Gewinne

Leserwahl zum GOTY 2016 - Entscheidet hier über das Spiel des Jahres + tolle Gewinne

Ihr habt die Wahl! Ihr entscheidet, welches Spiel das schönste, beste und tollste dieses Jahr war. Ab sofort d&uum (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

RIM - Battle Planets (Übersicht)