Test Die Siedler - Das Erbe der Könige

von Daniel Frick (22. Januar 2005)

Die Siedler, diese Spielerreihe ist inzwischen weit über europäische Grenzen hinaus bekannt. Es waren vor allem die ersten beiden Teile, die den Ruhm der Serie begründeten. Die Teile 3 und 4 waren gut, brachten aber bei vielen Siedler-Fans Ernüchterung, wegen zu wenig neuer Ideen, vielen Bugs und anderen Kritikpunkten. "Blue Byte" scheint sich die Kritik zu Herzen genommen zu haben. Doch lest selbst, was "Die Siedler - Das Erbe der Könige" ausmacht.

Sommer...Sommer...

Ein episches

Gleich zu Beginn wird man überrascht. Eine spannende, "fantasievolle" Geschichte wird in detaillierten Rendervideos erzählt: Von einem geschwächten und drangsalierten Königreich, von einem verschwundenen Prinzen und üblen Schurken. Dann findet man sich in der ersten Mission der Einzelspielerkampagne wieder, in der Rolle des erwähnten Helden Dario gilt es, die erste Siedlung aufzubauen. Zu Beginn sind die Missionen noch so einfach, dass man sie fast als eine Art Tutorial bezeichnen könnte. Im Laufe der Geschichte werden die Missionen komplexer und auch der Schwierigkeitsgrad steigt gewaltig an. Nach und nach erhält man alle möglichen Ausbaustufen an Gebäuden und Einheiten. Die Einzelspielerkampagne, die durch die erwähnte Heldengeschichte verknüpft ist, endet nach 20 Missionen. Außerdem kann man die bekannte "Freispielkarte" wählen. Zusätzlich lädt der Multiplayer-Modus ein, weitere Herausforderungen anzunehmen, wahlweise mit bis zu 6 Spielern im LAN oder online über die Gratisserver von Ubisoft.

...und Winter in der selben Stadt...und Winter in der selben Stadt

Neuerungen und Altbewährtes

Neben den altbekannten Zutaten der Siedler-Reihe beschreitet "Blue Byte" neue Wege. Neben dem Helden Dario, der als eigene Einheit mit Sonderfähigkeiten gesteuert werden kann, kommen im Laufe des Spiels weitere Helden dazu. Diese sind gleichzeitig auch Protagonisten in der Geschichte, in der Dario sein bedrängtes Königreich zurückgewinnt. Die Helden sind wichtig am Beginn der einzelnen Missionen. So eignet sich Dario hervorragend zum Erkunden. Zum Teil sind die Sonderfähigkeiten essentieller Bestandteil, um im Spiel weiterzukommen. So zum Beispiel, wenn Pilgrim den Weg ins nächste Tal freisprengen muss oder die Raubritterin Ari sich unsichtbar durchs feindliche Lager schleicht. Ein weiteres Rollenspielelement ist die Tatsache, dass sich Hauptmänner der Kampfeinheiten im Verlauf des Spiels Erfahrungspunkte erwerben, was sich im Spiel deutlich bemerkbar macht. Wie gehabt bleibt natürlich die Grundidee des Aufbaus einer Siedlung. Hier gilt es aus 70 Gebäuden eine funktionierende und ausbalancierte Siedlung aufzubauen, die dann meist als Grundlage dient, eine schlagkräftige Armee aufzustellen. Hierzu stehen 20 verschiedene Einheiten sowie die erwähnten Helden zur Verfügung. Die Gebäude und Einheiten wiederum werden durch insgesamt an die 40 erforschbare Technologien freigeschaltet.

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