Test Black

von Tobias Stolle (20. März 2006)

Der britische Entwickler Criterion dürfte den meisten von euch etwas sagen: Sie entwickelten eine oft in Spielen verwendete Renderware-Engine und begeistern Rennspiel-Fans seit einigen Jahren mit der Burnout-Reihe. In den Vorschau Bildern wurde schnell klar dass "Black" das letzte aus der "alten" Xbox und der PS2 herausholen wird. Ob "Black" auch in spielerischer Hinsicht überzeugen kann, erfährst du hier.

Die 2 haben wir gut erwischtDie 2 haben wir gut erwischt

Story

Das minutenlange und mit einer fantastischen Filmmusik unterlegte Intro täuscht etwas und du solltest in Sachen Story von "Black" nicht allzu viel erwarten. Die Storyline dreht sich um die Terrororganisation "Seventh Wave" und deren Anführer Sgt. Lennox. Ihr verfolgt den gefährlichen Oberbösewicht durch die insgesamt acht Missionen. Dabei schlüpfst du in die Haut von Sgt. Jack Kellar, einem verdeckten Geheimagent, der so geheim ist, dass man sogar seine Existenz verschweigt. So das war es aber dann auch schon an Informationen, die man geliefert bekommt, denn die Hintergrundgeschichte wird weder mittels Zwischensequenzen vorangetrieben noch bekommt man von den spartanischen Filmschnipseln zwischen den Aufträgen besonders viel Lust auf mehr. Eigentlich schade da hätte man mehr draus machen können.

Immer schön aus der Deckung...Immer schön aus der Deckung...

Der "reine" Shooter

"Black" ist das, was ich einen Shooter in Reinform nennen würde. Keinerlei Ablenkungen wie Fahrzeuge, Physikspielereien, Teamkameraden oder Rätsel. Sogar auf Schalter und Türen hat man weitestgehend verzichtet. So manchen wird das wohl stören, denn geradlinige Action pur ist hier angesagt. Reine Baller-Action wobei das Anrichten größtmöglicher Zerstörung im Vordergrund steht. In den Gefechten kannst du Sprengstofffässer, Glaswände und ganze Gebäudeteile in die Luft jagen - totale Zerstörung ist an der Tagesordnung und selten sieht ein Raum nach dem Kampf wie vorher aus. Aber keine Angst du kannst dich nicht einfach im Rambo-Stil durch deine Widersacher ballern sondern ganz besonders der taktisch kluge Einsatz von Deckung in der oftmals hochexplosiven Umgebung spielt hier die entscheidende Rolle. Wichtig ist auch die Wahl der Waffen. 2 Waffen kannst du mit dir rumtragen und der Wechsel zur richtigen Waffe im richtigen Moment wird dir oft das Leben retten. Ganz wichtig sind hier auch die Granaten ohne die du an einigen Stellen keine Chance hättest. Die KI in "Black" ist sehr gut gelungen und einige Gegner können einem schon ganz schön zusetzen. Damit hat man "Black" durchaus herausfordernd gestaltet.

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