Test Celtic Kings - The Punic Wars

von Gerd Schüle (05. Juni 2004)

Durch Asterix und Obelix ist den meisten die Tatsache bewusst, dass die Gallier Feinde Roms waren. Aber außer den Galliern gab es noch die Großmacht Karthago, die Rom in den Punischen Kriegen die Weltmacht streitig machen wollte. Diese Zeitepoche ist der Hintergrund für das neue Strategiespiel "Celtic Kings - The Punic Wars". In unserem Test erfahrt ihr, ob das Spiel so großartig ist, wie es einst Karthago war.

Die Schlachten sind sehr anspruchsvollDie Schlachten sind sehr anspruchsvoll

Mit Hannibal über die Alpen

In "Celtic Kings - The Punic Wars" kannst du in fünf riesigen Missionen die brutalen Punischen Kriege zwischen Rom und Karthago mit dessen berühmten General Hannibal nachspielen. Zusätzlich gibt es noch einen umfangreichen Schlachtengenerator, in dem du drei Einzelschlachten bewältigen kannst, hier wahlweise auch mit Gallier und Iberer, und einen netten Mehrspielermodus. Wenn du deine Einheiten an einen Helden bindest, bekommen sie etwas von seinen Erfahrungspunkten ab. Im Kampf können die Krieger auch Spezialfähigkeiten erlernen, die sie dann praktischerweise automatisch anwenden. Auf der detaillierten Übersichtskarte planst du die Schlachten um sie dann später in der Kampfansicht in bester Echtzeit-Strategie-Manier selbst den Befehl zu übernehmen. Leider arten besonders Massenschlachten immer in ein großes Chaos aus. Außerdem brauchen die Soldaten an der Front ständig Nahrung, die ihnen von Mauleseln gebracht werden, ansonsten erleiden sie den Hungertod. Die Nahrung, die wichtigste der beiden Ressourcen, kommt aus deinen Städten, die du nicht selbst errichten sondern stattdessen erobern musst. Die zweite Ressource sind Goldstücke, die du brauchst um Truppen zu rekrutieren.

Die ÜbersichtskarteDie Übersichtskarte

Altertümlich wie das Szenario

"Celtic Kings - The Punic Wars" kommt mit einer 2D-Grafik daher die so altertümlich ist wie der Hintergrund des Spiels. Meiner Meinung nach sieht es trotzdem nicht schlecht aus, grafisch glänzen kann es allerdings nicht. Da "Celtic Kings" ein recht happiges Spiel ist, passt meiner Ansicht nach die Grafik sogar besser als eine etwas umständlicher zu bedienende 3D Grafik. Die Animationen sind trotzdem zu steif und absolut nicht mehr zeitgemäß, auch nicht für eine 2D Grafik. Selbst der Sound bietet nur Durchschnittliches, ohne negativ aufzufallen und ohne besonders zu glänzen - purer Standard eben. Allerdings passt die Musik ausgezeichnet zum Spielgeschehen. Richtig gut ist dagegen die Bedienung des Spiels, die fast überwiegend mit der Maus bewerkstelligt wird. Leider ist das Tutorial etwas mangelhaft, weil es manchmal nur sagt was man tun soll, ohne es näher zu erklären. Deshalb sollten Anfänger unbedingt einen Blick in das gute Handbuch werfen. Da alles sehr logisch und gut aufgebaut ist, kommen erfahrene Spieler aber auch so zurecht.

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