Test Midtown Madness

von dietmar (23. Juni 1999)

Nun ist es endlich soweit! Midtown Madness ist mittlerweile überall erhältlich, schon auf vielen Computern installiert und in Benutzung. Wer es noch nicht hat und lieber darauf wartet, wie wir von Spieletips.de das Spiel bewerten, für den ist das folgende Review genau das richtige. Ein kleiner Einkaufstip vorab: Es lohnt sich!!! Da ich ja schon im Vorabbericht die Grundzüge von "Midtown Madness" beschrieben habe, will ich hier nicht nochmals alles erzählen.

Grafik:

Da es bei dem Spiel keine richtigen Begrenzungen (außer den Hauswänden, Zäunen und sonstigen auch im "Real Life" nicht zu durchbrechenden Hindernissen gibt), ist der Rechner natürlich immer voll am - naja, wie der Name schon sagt - rechnen. Aber eben dieses wirkt sich bei schwächeren und völlig veralteten Systemen wie meinem Test-System (AMD K6-2 300, 64 MB Hauptpeicher, Voodoo2 mit 12 MB) sehr auf die Performance aus. Bei den Niedrigst-Einstellungen mit einer Auflösung von 512 x 384 lässt sich das Spiel eigentlich ruckelfrei spielen... sieht dann aber auch echt besch...eiden... aus. Und wer will schon mit so schäbigen Einstellungen spielen? Also lässt man so manche Ruckelei über sich ergehen, da diese allerdings auch nur in den ersten 30 Sekunden des Rennens auftreten. Dann kann es allerdings wirklich massiv sein - bis zum mehrsekündigen Stillstand des Bildes. Bei der "Tour", bei der man ohne Gegner und ohne Zeitlimit fährt, ist das noch OK. Aber "Blitzrennen" und "Wegpunktefahren" mit Zeitlimit... klägliches Versagen!

Einmal von der Ruckelei abgesehen, ist die Grafik wirklich toll. Ich habe mich schon des öfteren dabei ertappt, wie ich mich an den Straßenrand gestellt habe und - nein, keine Pinkelpause - dem emsigen Verkehr zugeschaut habe. Brav mit Blinkern und Stehenbleiben an der roten Ampel und so weiter. Wenn man ganz wild ist, kann man bei den Grafikoptionen selbst "Wolkenschatten" einstellen. Wolkenschatten! Gehts noch? Sieht aber echt gut aus.

Die Stadt wirkt nie "tot". Überall fahren Autos, laufen Fußgänger, ab und zu fliegt ein Flugzeug durch die Luft, am Straßenrand stehen Müllcontainer, Straßenlaternen und sonstige Gegenstände herum, die man auch in den meisten Fällen umnieten kann. Nein, die Fußgänger nicht! Diese retten sich in letzter Sekunde durch einen beherzten Sprung zur Seite. Zwar oft genug in den fließenden Verkehr hinein, aber den Rest kann man sich ja denken ;-)

Sound:

Hupende Autos, schreiende Fußgänger, krachende Mülltonnen. All das macht "Midtown Madness" zu dem, was es ist. Die Simulation einer großen Stadt, bei der man wirklich das Gefühl "Mittendrin statt nur dabei" hat. Die Motorengeräusche der verschiedenen Fahrzeuge, die man auswählen kann, sind sehr realtistisch und geben der Jagd durch Chicago das richtige Flair. Es wurde auch auf nette Einzelheiten geachtet, so zum Beispiel beim Stadtbus, der beim Stehenbleiben dieses typische Pfeifen von sich gibt. Die Musik ist zwar nicht vom allerschlechtesten, dudelt jedoch recht uninspiriert vor sich hin und kann auch gut abgeschaltet sein. Keine Angst, die Stimmung geht damit nicht kaputt.

Weiter mit: Test Midtown Madness - Seite 2

Tags: Singleplayer  

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