Test Salt Lake 2002

von Gerd Schüle (12. Februar 2002)

Schon zu den Olympischen Sommerspielen in Sydney brachte Eidos das dazugehörige offizielle PC-Sportspiel heraus. Diese Tradition setzen sie nun mit "Salt Lake 2002" fort. Rechtzeitig zu den Olympischen Winterspielen steht das Programm in den Läden. In unserem Test erfahrt ihr, ob die PC-Variante genauso unterhaltsam und spannend ist wie die realen Olympischen Winterspiele.

Zu zweit auf der Piste, beim ParallelslalomZu zweit auf der Piste, beim Parallelslalom

Etwas mager

Wer bei "Salt Lake 2002" auch solch ein umfangreiches Programm erwartet wie beim Vorgänger Sydney 2000 wird gründlich enttäuscht. Während der Sportsfreund in "Sydney 2000" noch mit 12 verschiedenen Wettbewerben verwöhnt wurde, muss er sich in "Salt Lake 2002" mit gerade mal 6 Sportarten zufrieden geben. Neben den klassischen Disziplinen wie Abfahrt, Skispringen, Slalom und Zweierbob enthält das Spiel mit Snowboard-Parallel-Slalom und dem Freestyle-Trick-Ski-Springen auch zwei etwas ausgefallenere Sportarten. Natürlich ist der zentrale Modus des Spiels das Olympische Turnier. Dabei kämpfen sie im Auftrag einer der 16 beteiligten Nationen um Gold. Wer lieber direkt gegen andere Athleten antritt, kann dies im Turniermodus. Wie im klassischen K.O. Rundensystem üblich, kommt dabei der Gewinner weiter, während der Verlierer ausscheidet. Allerdings ist man auch hier alleine auf der Piste im Kampf gegen die Zeit, lediglich im Parallelslalom fährt man gemeinsam mit seinem Gegner los.

Hoch und weit - beim SkispringenHoch und weit - beim Skispringen

Von Lust bis Frust

Bei dieser Spielvarianten kann man den Schwierigkeitsgrad frei einzustellen. Lediglich im klassischen Modus läuft es etwas anders ab. Ausgestattet mit drei Credits kämpft man sich hier von Level zu Level möglichst weit hinauf. Deshalb ist es bei dieser Variante auch möglich einen Spielstand anzulegen. Aber egal an welchen Wettkampf man sich heranwagt, man sollte auf jeden Fall zuerst einmal im Training einen Probelauf absolvieren. Der schwierigkeitsgrad des Spieles schwankt je nach Sportart sehr stark. Die Abfahrt und das Skispringen sind noch recht einfach zu beherrschen, und auch Anfänger werden bald ihre ersten Siege verbuchen können. Bei den beiden Slalom-Varianten wird es deutlich schwerer. Hier ist schon einiges an Übung erforderlich, um aufs Siegertreppchen zu kommen. Richtig happig wird es aber beim Zweierbob und vor allem beim Freestyle-Trick-Ski-Springen. Der Trainingsaufwand bis zum ersten Sieg ist bei diesen Sportarten extrem hoch und die Frustmomente zahlreich.

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