Test Battle Isle 4 - Seite 2

Eine Basis bei NachtEine Basis bei Nacht

Bezauberndes Aussehen - Die Grafik

"Battle Isle: Der Andosia Konflikt" beseitigt eindrucksvoll ein Vorurteil, nämlich, dass taktischer Tiefgang in rundenbasierten Spielen meistens mit einer schlecht aussehenden Grafik erkauft wird. Der zeitgemäße 3D-Mantel des Spieles kann kaum schöner sein und würde jedem 3D-Echtzeitspiel sehr gut zu Gesichte stehen. Aber Sonnenschein bringt auch Schatten mit sich und der zeigt sich hier in Form der frei zoom- und bewegbaren Kamera. Es kann durchaus passieren, dass man nicht mehr viel Zeit für seine Züge hat, wenn endlich die richtige Kameraposition gefunden wurde. Alle Einheiten wurden sehr liebevoll gestaltet und vorbildlich animiert. Auch die exzellent modulierten Gebäude und die zauberhaft aussehende Landschaft können auf der ganzen Linie überzeugen. Bei Nahaufnahmen sieht man, dass sich sogar die Bäume im Wind bewegen. Beeindruckende Explosionen und faszinierende Lens-Flair-Effekte runden gekonnt den sehr positiven Gesamteindruck ab.

Ein Panzer in der NahansichtEin Panzer in der Nahansicht

Alles im Griff - Sound und Bedienung

Auch klangmäßig gibt es keinen Grund zum Meckern. Alle Geräusche unterstützen das Szenario gut und auch die Hintergrundmusik passt sich gelungen in das gesamte Geschehen ein. Eine klare und deutliche Stimmenausgabe gibt wichtige Ereignisse kund. Die Bedienung ist anhand der umfangreichen Möglichkeiten zwar nicht so leicht wie in einfachen Spielen, aber durchaus logisch aufgebaut. In die Steuerung aus Maus und Tastatur wird man in einem akzeptabel gemachten Tutorial eingeführt. Feinheiten und taktische Tipps des Spiels entnimmt man dem übersichtlich gestalteten Handbuch.

Meinung von Gerd Schüle

Eines vorweg, "Battle Isle: Der Andosia Konflikt" ist kein Spiel für ungeduldige Naturen, die stets was tun wollen und darum überall wie wild rumklicken möchten. Das Spielprinzip weist schon eine Gewisse Zähigkeit auf, und spätesten wenn man seine Basis ausgebaut hat, gibt es schon manchmal Wartezeiten. Aber dafür enthält es einen ungeheuren taktischen Tiefgang mit durchaus verschiedenen Möglichkeiten, sein Ziel zu erreichen. Der vorsichtige Spieler positioniert seine Einheiten strategisch gut, baut seine Basis und Armee auf und überrollt dann den Feind. Der zielstrebige Spieler versucht in der gleichen Situation, Geländevorteile gekonnt für sich auszunutzen, um dann so schnell wie möglich vorzustoßen und dem Feind durch schnelles Handeln wenig Zeit zu lassen, seine Basis aufzubauen. Aber egal wie man spielt, stets ist ein gut durchdachtes Vorgehen von Nöten unter Ausnutzung möglichst vieler taktischer Vorteile. Deshalb ist das Spiel für alle geduldigen Strategiefans eine wahre Perle.

80

meint:

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