Test TZAR

Take 2 versucht mit "Tzar" Microsofts bisher unangefochtenen Meister "Age of Empires 2" den ersten Rang bei den Echtzeit-Strategiespielen abzulaufen. Wieso das aber gründlich daneben gegangen ist, erfahrt ihr im Review.

Wiedereinmal wird ein friedliebendes Volk von dem Bösen bedroht, der König gemeuchelt und es bricht Panik und Anarchie aus. Die Bewohner, arme Bauersleute, fliehen in Panik aus dem Land. Jetzt kann nur mehr einer helfen, der verlorene Königssohn. Der Spieler hat die Aufgabe, das Land zurückzuerobern, die Wirtschaft aufzubauen und wieder Frieden einkehren zu lassen.

Bald ist der Rote plattBald ist der Rote platt

Um das Spiel zu beschreiben braucht man eigentlich nur drei Wörter: "Age of Empires". Die Ähnlichkeiten sind manchmal so stark, dass man meinen könnte, man hätte "Age of Empires 3" vor sich. Da gibt es z. B. die Bauersleute, die Rohstoffe sammeln sollen. Und das sind, zufälligerweise vier verschiedene Arten: Holz, Stein, Gold und Nahrung (Getreide oder Fisch). Damit nicht genug, muss man durchaus zweimal hinschauen, um bei den Gebäuden einen Unterschied zu "AoE" zu sehen.

Viel Platz für ForschungViel Platz für Forschung

Aber zum Glück ist nicht alles abgekupfert worden. So kann man bei "Tzar" Gegenstände sammeln, die meistens den Einheiten einen immensen Vorteil bringen. Es gibt auch einen Wechsel zwischen Tag und Nacht. Das ist nicht nur ein rein optischer Effekt, da die meisten Monster nur in der Nacht angreifen. Die Einheiten haben auch die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln. Um diese zu steigern, muss auch in diesem Spiel kräftig geforscht werden. Nur hier findet das meiste in sogenannten Gilden statt. Insgesamt gibt es acht davon, die aber alle so teuer sind, dass man sich normal nur eine, mit Glück zwei leisten kann. Es passiert also nicht so wie bei "AoE", dass man relativ schnell mit der Forschung durch ist.

Der Sound erreicht lediglich Durchschnittsqualität. Die Musik nudelt teilweise doch sehr lieblos im Hintergrund herum. Darüber werden immer wieder die Geräusche der gerade gesteuerten Einheiten gelegt. Diese klingen zwar ganz gut, bloß geht es einem tierisch auf die Nerven, wenn man das Geheule eines Gespenstes innerhalb einer Minute zwanzig Mal hört, nur weil man schnell immer wieder die Richtung ändern muss. Anmerken muss ich hier auch noch, dass, wenn eine Burg einstürzt, kein Geräusch zu hören ist. Es sieht schon blöd aus, wenn man ein Haus sieht, das einstürzt, und man hört nur das Grunzen der eigenen Leute, aber das einstürzende Haus hört man nicht. Oder ist da etwa eine Sounddatei vergessen worden?

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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