Test Highland Warriors

von Gerd Schüle (10. März 2003)

Der sehr erfolgreiche Film 'Braveheart' erzählt die wahre Geschichte des schottischen Freiheitskämpfers William Wallace. Kein Wunder also, dass schon einmal versucht wurde, ein offizielles Spiel zu diesem interessanten Hintergrund herauszubringen. Allerdings war das ganze Werk grottenschlecht. Mit "Highland Warriors" will Data Becker nun ein würdiges Spiel zum Film herausbringen. Ob ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Es gibt Tumulte im DorfEs gibt Tumulte im Dorf

Schottischer Freiheitskampf

In "Highland Warriors" spielt man in vier Kampagnen mit insgesamt 30 Missionen den schottischen Freiheitskampf nach. Dabei kannst du dich auf die Seite der Freiheitskämpfer schlagen oder dein Leben für England aufs Spiel setzen. Mit etwas strategischem Geschick, dem Beistand der keltischen Götter und dem Mut eines Bravehearts übernimmst du eines von vier Völkern mit unterschiedlichen Stärken, Einheiten und Fähigkeiten vom Mystikerclan McKay, über den Kriegerclan Cameron, bis zum Wirtschaftsclan McDonald oder eben den Engländer. Natürlich tauchen in "Highland Warriors" auch die Helden der damaligen Zeit auf wie z. B. König Edward oder William Wallace, die allein durch ihre Präsenz Schlachten beeinflussen können. An dem typischen Echtzeit-Spielablauf vom Aufbauen einer Basis über das Aufrüsten einer Armee bis hin zum Angreifen des Gegners hat Data Becker nichts geändert.

Feuer ist ausgebrochenFeuer ist ausgebrochen

Wenig Neues

"Highland Warriors" ist sicherlich kein Innovationsschub innerhalb des Genres aber es gibt trotzdem ein paar interessante neue Ideen. Ein komplexer Wirtschaftskreislauf mit fünf verschiedenen Ressourcen-Typen und freiem Handel ist sicherlich nichts Neues. Allerdings wird das ganze durch das Meisterbrief-System etwas interessanter gemacht. Fleißige Arbeiter sammeln mit der Zeit Erfahrungspunkte, mit denen sie nach einer gewissen Zeit einen Meisterbrief erlangen können. Ein Holzfäller, der zum Meister geworden ist, rodet den Wald wesentlich schneller ab als seine unausgebildeten Kollegen. Allerdings ist er dafür bei anderen Arbeiten auch deutlich langsamer als die anderen. Wirklich neu ist, dass es in längeren Missionen alle 20 Minuten einen Jahreszeitenwechsel von Sommer auf Winter gibt. Da die Getreidefelder im Winter keinen Ertrag abwerfen, sollte man rechtzeitig seine Nahrungsproduktion auf Rinderzucht umstellen und beachten, dass durch den Schnee viele Gebirgspässe blockiert sind.

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