Test RTL Skispringen 2006 - Seite 2

Und so sehen Sieger ausUnd so sehen Sieger aus

Überflieger

Kernstück des Spiels ist der Karriere Modus, in welchem ihr euch mit einem selbst erstellten Skispringer durch drei Klassen hindurch arbeitet. Von den Amateuren bis zur Weltelite ist es jedoch ein kleines Stückchen Arbeit, denn um euren Springer rollenspielmäßig weiterentwickeln zu können, benötigt ihr wertvolle Erfahrungspunkte durch mehr oder weniger gute Leistungen in den Wettbewerben. Ebenfalls wichtig ist das liebe Geld - wie eigentlich immer - das ihr verwendet um neue Kleidung und Ausrüstung zu finanzieren, aber auch um eure Skier entsprechend zu wachsen und einen Fitnesstrainer zu engagieren. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle ausnahmslos alle Features von "Ski Alpin 2006" aufzählen, da hier wirklich alles praktisch beim hauseigenen "Ski Alpin" Pendanten abgekupfert wurde. Modi wie Training, Schaurennen usw. erhöhen die Abwechslung ebenso wie der Mehrspielermodus. Skisprung Fans werden sich hier ohne weiteres heimisch fühlen. Neu hinzugekommen ist übrigens die Ego Perspektive, die jedoch gerade im Sprung selber sehr unübersichtlich ist und somit kaum erste Wahl sein sollte.

Auch in der Dämerung wird gehüpftAuch in der Dämerung wird gehüpft

Dejavu

Grafisch muss sich "Skispringen 2006" nicht verstecken, ist aber auch nicht neuester Stand der Technik, wobei ich es für ein Playstation2 Game durchaus angemessen finde, was hier geboten wird. Mit Titeln wie "Amped" oder "1080" kann "Skispringen" jedoch genauso wenig konkurrieren wie die hauseigene "Ski Alpin" Serie. Doch, wenn wundert's, die Grafikengine von "Skispringen 2006" ist absolut identisch zu der von "Ski Alpin 2006". Mit der PC Version kann die Playstation2 Variante natürlich nicht mithalten, dafür ist das Pad hervorragend konfiguriert und so ist die Steuerung des Spiels schnell ins Blut übergegangen. Die Kommentatoren erweisen sich ähnlich wie bei "Ski Alpin" auch hier auf Dauer als relativ nervig, da sich die Sprüche schon sehr schnell ständig wiederholen. Der Hintergrund Soundtrack ist dafür ein wirklicher Griff ins Klo und lässt nicht mal ansatzweise Skisprungflair aufkommen. Mein Tipp: Statt so einen nervtötenden Akustikmüll in ein Spiel zu stopfen, lässt man die Musik besser gleich ganz weg! Die eigentlichen Soundeffekte sind nämlich durchaus realistisch. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

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