Test Champions of Norrath

von Clemens Eisenberger (13. Juli 2004)

Nach dem genialen "Baldurs Gate: Dark Alliance" haben sich dessen Entwickler aus den Snowblind-Studios sofort um ihr nächstes Produkt gekümmert - "Champions of Norrath". Nach zahlreichen Terminverschiebungen ist es nun endlich erschienen. Wir haben getestet, ob das Spiel wirklich seinem Namen gerecht wird.

Antz mal andersAntz mal anders

Was gibt's zu tun in Norrath?

Gleich zu Beginn überflutet euch das Spiel mit Auswahlmöglichkeiten. Insgesamt stehen fünf Charakterklassen zur Verfügung, jeweils mit der Auswahl männlich/weiblich. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen auf die der Spieler individuell eingehen muss.Die Aufträge sind ziemlich abwechslungsreich, die Nebenquests leider nicht. In denen muss man meist ein Objekt oder einen Menschen finden und anschließend zurückbringen. Die Hauptaufträge machen da schon mehr Spaß. Man muss zwar manchmal, wie in den Nebenquests auch, Objekte finden, aber die Palette endet hier noch lange nicht. Man muss zum Besipiel eine gewisse Anzahl von Monstern erledigen, Maschinen in Betrieb nehmen oder ähnliche Aufgaben erfüllen. Die Hauptaufträge enden oft in einem Bossfight, der immer eine gewisse Taktik erfordert. Mit stupidem Draufhauen schafft man vielleicht die ersten zwei bis drei Bosse, dann wird's aber schwer.Sammler finden bei "Champions of Norrath" viele verschiedene Gegenstände, behalten kann man aber leider nur die wenigsten. Spannung verspricht auch das Feature, dass manche Rüstungen erst ab einem gewissen Erfahrungslevel erhältlich sind.

Scorpion KingScorpion King

Die Technik aus Norrath - steinzeitlich oder hochmodern?

Die Grafik dieses Spiels stellt so ziemlich alles in den Schatten, was man bisher auf der PS2 bewundern durfte. Gestochen scharfe Kanten, perfekte Texturen, da gibt es wirklich keinen Grund zur Kritik. Die Menschen und Monster sehen ebenfalls sehr gut aus, obwohl man bei letzteren die doch etwas geringe Artenvielfalt bemängeln muss. Auch die Grafikeffekte beim Zaubern können sich sehen lassen. Sind die ersten magischen Errungenschaften noch etwas mager, können eure finalen Zauber die Gegner dann schon richtig cool umhauen.Die KI der Mitstreiter und Gegner hingegen bietet für mich Anlass zur Kritik. Die CPU-gesteuerten Wesen verhalten sich wenig intelligent. Werden die Monster getroffen, bleiben sie entweder stur stehen, oder sie rennen weg. Mehr ist da nicht zu holen. Auch die Endgegner strotzen nicht vor Intelligenz, sie folgen ebenfalls einem bestimmten Bewegungsmuster. Ebenso dümmlich verhalten sich dann auch eure Kumpanen. Auch für sie ist ein Angriff von Seiten der Gegner nicht immer Anlass zu einer Gegenattacke. Wenn sich dann doch einer zum Gegenagriff entschließt, wartet er nicht auf Unterstützung, sondern rennt einfach auf die Gegner los. Dass dieses Verhalten oft in den Tod führt, erklärt sich da wohl von selbst.

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Meinungen - Champions of Norrath

Omega-Draco
94

Old School Suchtgefahr

von gelöschter User

Bruder_Angus
92

Für die PS2 gibt es nichts besseres!

von gelöschter User 1

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