Test

Age of Mythology

Die Ensemble Studios konnten mit ihren Spielen "Age of Empiers 1 & 2" jedes mal den Genrethron erklimmen. Mit ihrem neuen Spiel "Age of Mythology" wollen sie an diese Erfolge anknüpfen. Wer wissen will, ob sie ihr Ziel erreicht haben, braucht nur unseren Test zu lesen. Von Gerd Schüle

7. Jan 2003

Antike Sagenwelt

So hätte das Trojanische Pferd aussehen können

"Age of Mythology" ist das erste Strategiespiel der Ensemble Studios ohne historischen Hintergrund. Allerdings ist auch dieses Spiel kein reines Fantasy-Produkt, sondern es ist auf antiken Sagen und Mythen der drei Völker des Spiels aufgebaut. So bekommt man beim Durchspielen von "Age of Mythology" einen kostenlosen Geschichtsunterricht und lernt die Sagen- und Götterwelt der Griechen, Wikinger und Ägypter kennen. Mit den Griechen spielst du im Kampf gegen Troja sogar die sagenumwobene Geschichte um das Trojanische Pferd nach. Außerdem begegnest du so bekannten Helden wie Odysseus und Herakles. So kommt es, dass man in epischen Schlachten neben bekannten Einheiten wie Bogenschützen und Schwertkämpfer auch mit Minotauren und Medusen z.B. gegen Zyklopen und Pegasi antritt. Die Hintergrundstory des Spiels ist genauso erstklassig wie spannend und wird in hervorragenden Zwischensequenzen gekonnt weitererzählt.

Göttlicher Beistand

Das Hauptmenü

Die Götter spielen in "Age of Mythology" eine wichtige Rolle. Der Segen der Götter ist neben den bekannten Rohstoffen wie Holz, Nahrung und Gold ein neuer Rohstoff im Spiel. Nur wer sich neben seinem taktischen Können auch die Gunst der Götter zusichern kann, wird dann auch die oft spielentscheidende Unterstützung von ihnen erhalten. Da jedes der drei Völker auf eine unterschiedliche Art und Weise in den Genuss des göttlichen Segens gelangt, ist für spielerische Abwechslung gesorgt. Am einfachsten haben es die Griechen. Bei ihnen füllt sich das göttliche Konto wenn sie einen Tempel errichten und dort Dorfbewohner zum Beten abbeordern. Die Ägypter müssen schon wesentlich mehr tun, um sich den Segen der Götter zu verdienen, den sie nur bekommen, wenn sie teure Monumente in ihren Dörfern errichten. Die Götter der Wikinger sind am anspruchsvollsten und auch noch sehr blutrünstig. Sie unterstützen ihr Volk nur, wenn das Blut ihrer Feinde fließt.

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