Test Elite Force - Seite 2

Will man einmal in die Haut eines der Serienhelden schlüpfen, steht neben dem storylastigen Single-Player-Modus auch ein Bot-Modus mit zwölf Deathmatch- (Solo oder Team) und fünf Capture-the-Flag-Karten nach dem Strickmuster eines "Unreal Tournament" oder eines "Beben 3" zu Verfügung. Dieser reicht jedoch spielerisch nicht an die ebengenannten Genrereferenzen heran. Das Spiel ist sehr linear geraten. Taucht doch mal ein Rätsel auf , so sind das meist einfache Schalter-such-und-drück Aufgaben. Da hauptsächlich geballert wird, steht gegen Borg, Klingonen, Malonen und den anderen feindlich gesinnten Rassen natürlich auch sehr bald ein ansehnliches Waffenarsenal zur Verfügung. Sind das zu Beginn lediglich Phaser und Standartgewehr kommen später allerlei schwere Spezialwaffen hinzu.

Die Brücke mit Besatzung.Die Brücke mit Besatzung.

Grafik: Dank der verwendeten Q3-Engine ist die Grafik natürlich vorzüglich geraten. Allerdings gibt es hin und wieder Abschnitte, die etwas lieblos und eintönig geraten sind. Was farblich möglich gewesen wäre zeigt "Heavy Metal F.A.K.K. 2", das die gleiche Grafikengine verwendet. Auch die Animation der Gegner ist teilweise etwas holprig. Dafür wurde das Raumschiff Voyager liebvoll nachgebaut - inklusive der "sauberen", ja fast schon "sterilen" Star Trek Umgebung.

Sound: Der Sound ist eines der Highlights des Spiels. Natürlich ist die Musik der Serie enthalten aber auch Orginalgeräusche und wahlweise englische oder deutsche Orginalstimmen sorgen für ein perfektes Hörerlebnis.

Auf in den Kampf!Auf in den Kampf!

Bedienung: Die Bedienung ist entsprechend dem Genrestandard frei konfigurierbar und funktioniert tadellos. Lobenswert auch das Tutorial: Auf dem Holodeck wird man von Tuvok in alles Wissenswerte eingewiesen. Verbleibende Fragen beantwortet ein gutes Handbuch.

Fazit:"Star Trek Voyager Elite Force" steht und fällt mit seiner Serien-Lizenz. Star Trek-Fans werden die gute Geschichte, der originalgetreue Nachbau der Voyager und natürlich die Anwesenheit aller Stars zu schätzen wissen. Leider gibt es bei soviel Sonnenschein auch Schatten wie die kurze Spieldauer (nach lediglich 10 Stunden ist der Single-Player-Modus durchgespielt), extreme Linerarität, langweilige Rätsel und das nervige und zudem lange Neuladen, nachdem mir mal wieder einer meiner Mitstreiter vor die "Flinte" gelaufen ist. Deshalb für Fans der Serie ein Muss, alle anderen sollten zuerst Probespielen. Salomonisch verleihe ich 8 Punkte.

80

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