Test Driver

von Der-Gagamehl (04. Dezember 1999)

Wer kennt sie nicht, die typischen amerikanischen Krimis aus den Siebzigern? Kernstück war mindestens eine Verfolgungsjagd, während der dutzende von Autos (überwiegend Polizeiwagen) zerlegt wurden. Jetzt - über 20 Jahre später - kehren diese Szenen zurück auf den heimischen PC. GT Interactive hat mit Driver einen Meilenstein im Racinggenre gesetzt.

Man nehme GTA, Midtown Madness, Need for Speed und die Krimis der Siebziger, wodurch Driver herauskommt. Aus GTA kommt das kriminelle Element, immerhin muß man sich als verdeckter Ermittler Tanner innerhalb einer Verbrecherorganisation als Fahrer für alle Gelegenheiten verdingen. Mit Midtown Madness hat das Programm die Möglichkeit, sich in einer Stadt frei zu bewegen, gemeinsam. Die nette 3D-Grafik und Polizeiverfolgung kommt NFS nahe und die Krimis der Siebziger habe ich in der Einleitung schon erwähnt.

Wer soviel zusammenmixt, kann gehörig auf den Bauch fallen. Ist GT Interactive mit Driver aber nicht! Herausgekommen ist das packensde Rennspiel, welches ich jemals auf den PC gespielt habe. Zahlreiche Spielvarianten (zum Training geeignet) sowie eine Kampagne stehen dem Spieler zur Auswahl. Um gleich den einzigen, aber dafür umso deftigeren Rüffel zu verteilen: Einen Mehrspielermodus sucht man vergeblich.

Eine schwere Unterlassungssünde, bieten sich doch die verschiedenen Spielmodi geradezu an, auch im Netz für jede Menge Spielspaß zu sorgen. Aber aus gut unterrichteten Kreisen hört man, das GT Interactive an einem Netzwerkpatch arbeitet - Jungs, wir warten... Aber zurück zum Spiel: Im Mittelpunkt steht die Kampagne, in der man sich als verdeckter Ermittler Tanner in die Organisation einschleichen muß. In der ersten Mission muß man innerhalb einer Minute in einem Parkhaus alle zur Verfügung stehenden Kunststücke vorführen, sonst bekommt man den Job nicht. Das Zeitlimit ist derart eng gesteckt, daß man an dieser harten Nuß viel zu lange festhängt. Ist diese Hürde jedoch erst einmal geschafft, stehen zahlreiche interessante und abwechslungsreiche Aufträge zur Verfügung. Oftmals kann man zwischen mehreren Aufträgen wählen, so daß man nach einmaligen Durchspielen der 30 Missionen noch lange nicht alle Aufträge kennt. Somit ist für langanhaltenden Spaß gesorgt!

Kern der Mission ist es, mit dem Auto irgendwelche Aufträge zu erfüllen. Diese bestehen jedoch nicht im stupiden von A nach B heizen, sondern sind abwechslungsreich: Mal muß man zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt (nicht zu früh, nicht zu spät) an einem Ort sein, oder man muß jemanden durch seine Fahrweise einschüchtern. Auch die Zerstörung fremden Eigentums oder die Überführung heißer Ware gehört zum Tagesgeschäft.

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Tags: Singleplayer  

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gamerkalbe
91

Saugut

von gamerkalbe (9)

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