Test Divine Divinity - Seite 3

Meinung von Daniel Frick

Eins gleich vorweg: "Divine Divinity" ist kein schlechtes Spiel. Der Ansatz, eine Art Mischung aus den erfolgreichen Konzepten der Spiele Diablo und Baldurs Gate 2, ist durchaus eine bemerkenswerte Idee. Nur ergibt die Verknüpfung zwei guter Spiele nicht zwangsläufig ein doppelt gutes Spiel, so auch bei "Divine Divinity". Die Geschichte ist nicht besonders innovativ, und die massenhaften Aufträge und Nebenquests sorgen zwar für quantitativ viel Arbeit und zum Teil sind die Dialoge und NPCs auch ganz witzig entworfen, aber alles in allem kam bei mir recht schnell Langeweile auf. Auf das Charaktersystem trifft dasselbe zu: Obwohl jede Menge Fähigkeiten zur Verfügung stehen, ist die klassische Festlegung auf eine der drei Klassen noch immer die beste Wahl. Für eine gelungene Mischung ist das Ganze nicht ausgewogen genug. Also: Rollenspielfreaks greifen zu, ebenfalls diejenigen, die sich die Mischung mal ansehen wollen. Alle anderen halten sich an die Genreführer.

74

meint:

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