Test Cross Racing Championship 2005

von Gerd Schüle (10. August 2005)

Bei Rennspielen gibt es verschiedene Arten. Arcarderennspiele, Simulationen und Rallyes. Eigentlich kann man jedes Rennspiel in eine dieser Kategorien einordnen. Bei dem neuen "Cross Racing Championship 2005" von Take 2 ist dies jedoch etwas schwieriger. Ist es nun ein Arcarderennspiel oder eine Rallye? Und was taugt der seltene Mix? In unserem Test erfahrt ihr es.

Unterwegs auf einer CrossstreckeUnterwegs auf einer Crossstrecke

Was ist es nun?

In "CRC 2005" rast ihr über beinahe jeden Untergrund: Straßen, Wege, Wiesen, Strände oder sogar über Treppen oder durch den Fluss. Hört sich eher nach Rallye an. Doch im Gegensatz zu Rallyes rast ihr nicht alleine gegen die Uhr über die Piste, sondern habt noch mit aggressiven Mitstreitern zu kämpfen. Eigentlich ist die KI der Gegner gar nicht so schlecht, so bremsen sie euch z. B. geschickt aus, wenn ihr sie überholen wollt. Allerdings sind sie manchmal auch etwas zu aggressiv, sie rempeln und boxen nahezu ständig, auch wenn sie dadurch auch mal selbst den Sieg verschenken. Wie auch immer, in "CRC 2005" rast ihr durch 4 verschiedene Rennmodi: Einzelrennen, Zeitfahren, freies Fahren und natürlich die Karriere. In der Karriere könnt ihr nach und nach neue Autos, Strecken und Tuningteile freischalten. Insgesamt enthält das Spiel zwar satte 65 verschiedene Strecken, die sich aber z. T. abschnittsweise wiederholen, und 8 Fahrzeuge. Den Fuhrpark könnt ihr aber durch Downloads erweitern.

Da hat es ordentlich gekrachtDa hat es ordentlich gekracht

Eine gekonnte Mischung

Wenn ihr jetzt denkt, das wäre es in Sachen verschiedener Ansätze, dann habt ihr euch geirrt. Den auch in punkto Fahrverhalten ist "CRC 2005" eine interessante Mischung zwischen Arcade Rennspiel und Simulation. Das grundsätzlich arcademäßig ausgelegte Spiel enthält einige Simulationselemente die sich vor allem bei Kurvenfahrten bemerkbar machen. Vollspeed Fahrer die nahezu immer ihren Bleifuß auf dem Gaspedal haben, werden wahrscheinlich niemals das Siegertreppchen erklimmen. Nur wer rechtzeitig vom Gas geht und gezielt bremst überquert als erster die Ziellinie. Insgesamt entsteht so ein doch sehr realistisches Fahrgefühl, aber keine Angst, mit etwas Übung werdet ihr eure Rennboliden schon bald problemlos im Griff haben. Außerdem könnt ihr euch in der Freien Fahrt Stück für Stück an den etwas ungewöhnlichen Fahrstil gewöhnen um dann später in der Karriere den anderen davonfahren zu können. So hat nämlich auch dieser Modus durchaus seinen Sinn. Denn die Fahrphysik ist im Grunde sehr realistisch, hat jedoch eine Macke. In der Kollisionsabfrage sind die Reaktionen der Rennautos manchmal schlichtweg einfach unverständlich und unnatürlich.

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