Test Legend - Hand of God

von Philip Ulc (20. Oktober 2007)

Die Spielevertreter des Hack'n'Slay Genres haben es schwer, beißen sie sich doch stets die Zähne am mittlerweile betagten aber immer noch hochklassigen Klassenprimus "Diablo 2" aus. Egal ob "Titan Quest", "Sacred" oder "Dungeon Siege", das Bemühen um Neuerungen war da, die Qualität recht hoch, aber zur Genrereferenz konnte sich keines dieser Spiele aufschwingen. Jetzt versucht das in Hamburg entwickelte "Legend - Hand of God" mit einigen frischen Ideen am Genre-Thron zu rütteln - ob das gelingt, beleuchten wir im folgenden Test.

Unsere erste Sidequest - Rettet den Sohn der besorgten MutterUnsere erste Sidequest - Rettet den Sohn der besorgten Mutter

Die Menschenwelt ist bedroht - wieder einmal

Das Spiel ist in einem klassischen Fantasy-Setting um den Kampf zwischen Gut und Böse angesiedelt. Unser Held ist der frisch gekürte Paladin Targon, der kurz nach seiner Weihe mit ansehen muss, wie sein Glaubensbund einer Invasion von Dämonen zum Opfer fällt. Ein magisches Portal zur Unterwelt wurde geöffnet und nur ein mächtiges Artefakt, die legendäre Hand Gottes, kann dieses wieder verschließen und die alte Ordnung wiederherstellen. Leider ist dieses in einzelnen Teilen über das ganze Land Aris verstreut, und so macht sich unser Recke auf, zum Retter der Welt zu werden. Begleitet wird er von der herrlich bezaubernden Lichtelfe Luna, die eure ständige Begleiterin ist und als sprechender Mauscursor fungiert. Neben frechen Kommentaren hilft sie euch in allerlei brenzligen Situationen. Zum Beispiel warnt die vorlaute Luna euch, wenn die Lebensanzeige bedenklich schrumpft, erhellt dunkle Dungeons und gibt Hinweise auf versteckte Schätze. Eine schöne, eigenständige Auflockerung während der Monster-Hatz.

Haushohe Gegner stehen an der TagesordnungHaushohe Gegner stehen an der Tagesordnung

Klassik und Moderne

"Legend - Hand of God" orientiert sich an Grundzutaten klassischer Action-Rollenspiele. Sprich: Möglichst viele Feinde schnetzeln, Gold, Waffen und Rüstungen einsacken, sowie den eigenen Charakter in Attributen und Fertigkeiten ausbilden. Dieses süchtig-machende Spielprinzip funktioniert auch bei "Legend - Hand of God", ist bei Genrevertretern aber bereits genauso oder sogar besser gemacht worden. Abwechslung verschafft das neuartige Kampfsystem, das so genannte Cinematic Combat System. Es vollzieht eine Abkehr von den ewig gleichen Angriffsattacken und Waffenhieben bekannter Hack'n'Slays und gibt euch das Gefühl, in einem richtigen Kampf zu sein. Abhängig von gewählter Waffe, Gegnerstärke und der Größe der Feinde wechseln sich die Schlagvarianten stark ab und wirken sehr dynamisch. Kleine Goblins werden mit einem Schlag um mehrere Meter zurückgeworfen, riesigen Trollen springt ihr einfach an den Hals und stecht auf sie ein. Die abwechslungsreichen Kämpfe haben aber ihren Preis. Aufgrund der Vielzahl an Animation erlaubt "Legend - Hand of God" nur einen Charakter, dessen Aussehen nicht veränderbar ist.

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