Test Armies of Exigo

von Gerd Schüle (25. Januar 2005)

Seit dem großen Erfolg der "Herr der Ringe"-Filme, haben Fantasy-Filme Hochkonjunktur. Da wundert es niemanden, dass ein neues Entwicklerteam solch ein Szenario für ihr Erstlingswerk "Armies of Exigo" verwendet. In unserm Test erfahrt ihr, ob dieses Spiel außer der Fantasy-Idylle auch noch spielerische Qualitäten anzubieten hat.

Eine idyllische WeltEine idyllische Welt

Eine verzweifelte Allianz

In Noran, der Welt von Exigo, wo jahrzehntelang im Grund genommen Frieden und Wohlstand herrschte, sehen die Menschen und Untiere, einer ork-ähnlichen Rasse, nun ihrer bislang größten Bedrohung ins Auge. Sicherlich, es besteht seit langer Zeit ein erbitterter Konflikt zwischen den Menschen und den Untieren. Diese Auseinandersetzung wurde aber nie zu einer Bedrohung für die idyllische Welt von Noran. Doch das hat sich schlagartig geändert, als eine finstere Macht in der Unterwelt erwacht ist, die "Gefallenen". Leider hat diese üble Spezies nur ein Ziel, die totale Vernichtung sämtlicher Lebewesen. Angetrieben von solch einer ausweglosen Situation bleibt den beiden ansonsten feindlich gesinnten Völkern nur eine Möglichkeit offen: sie tun sich zusammen und bilden eine verzweifelte Allianz, um ihrer endgültigen Vernichtung zu entrinnen. Nur wenn sie sich verbünden, können sie die Übermacht des Bösen aufhalten. Die Kampagne des Spiels besteht aus 36 Missionen. Ihr lenkt nacheinander die Geschicke der drei Völker. Zuerst übernehmt ihr in der Rolle des Alric die Menschenarmee. Danach befehligt ihr die Truppen der "Gefallenen" und am Schluss der Kampagne lenkt ihr die Geschicke der Untiere.

Ein Bild aus einer ZwischensequenzEin Bild aus einer Zwischensequenz

Klassischer Spielablauf

Zu Beginn des Spiels bekommt ihr zuerst einmal ein imposantes Intro und dann eine atemberaubende Zwischensequenz zu sehen. Danach ruht euer Blick von schräg oben auf der hübschen 3D-Welt des Spiels. Diese Ansicht lässt sich nur leicht verändern und entspricht fast der klassischen Sichtweise früher Echtzeitstrategiespiele. Dadurch hat man stets einen optimalen Überblick. Schon nach kurzer Zeit merkt man, "Armies of Exigo" ist auf der ganzen Ebene ein klassisches Echtzeit-Strategiespiel. Getreu diesem Motto müsst ihr in den meisten Missionen früher oder später eine Basis errichten. Dazu braucht ihr die vier Rohstoffe Holz, Gold, Edelsteine und Nahrung. Das Holz erhaltet ihr durch das Fällen von Bäumen. Gold und Edelsteine werden in den Steinbrüchen abgebaut, die sich in unmittelbarer Nähe der Startposition befinden. Die vierte Ressource des Spiels, Nahrung, wird nicht abgebaut, sondern ihr erhaltet sie je nach Volk durch den Bau von Bauernhöfen, Bisons oder Beschwörer. Durch ein einfaches Upgard-System könnt ihr außerdem noch die Wirkung und Treffsicherheit eurer Waffen und Einheiten verbessern und für eure Gebäude stärkere Mauern entwickeln.

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