Test Croc 2

von Philipp Frick (24. Oktober 2000)

Das Grauen hat einen Namen: Croc. Das süße kleine Krokodil, das allen Jump'n'Run-Freunden vor ungefähr zwei Jahren den Schlaf raubte, ist zurück. Der Überraschungseffekt ist jedoch weg. Lies selbst, ob Croc 2 Jahre nach dem Debut noch mit der Jump'n'Run-Konkurrenz mithalten kann und ob sich ein Kauf lohnt.

Wiederum ist Croc auf der Suche nach entführten Gobbos, einem Volk, das Croc als junges Krokodil fand und aufzog. Als der in Teil 1 besiegte Baron Dante, der Anführer der bösen Dantinis, wieder zurückkehrt und Crocs Freunde entführt, macht Croc sich wiederum mit seinem Rucksack auf, seine Freunde zu befreien. Nebenbei wird noch das Rätsel um Crocs Herkunft aufgeklärt. Wie gewohnt ist es das Ziel, alle Gobbos innerhalb eines Levels zu finden und zu befreien. Erst dann kannst du ein Level beenden. Dies ist jedoch einfacher, als es klingt, sind die Gobbos doch meist in Käfigen gefangen, für die Croc erst die Schlüssel finden muss.

Croc wird angegriffen!Croc wird angegriffen!

Das Spiel ist in mehrere Abschnitte unterteilt. In jedem Abschnitt kannst Du Dich frei bewegen und Dir eine der Türen aussuchen, die dort auf Dich warten. Hinter den Türen verbergen sich die Levels. Der Spieler kann die Levels in fast beliebiger Reihenfolge spielen, lediglich bei zwei von sechs Levels sind die Türen verschlossen und öffnen sich erst dann, wenn man die anderen Levels abgehakt hat. Hinter einer großen Tür wartet in jedem Abschnitt ein Endgegner, den Du besiegen musst, um weiterzukommen.

Die Levels sind nicht besonders groß und sehr leicht überschaubar. Du wirst Dich also nicht verlaufen. Auch Rätsel gibt es nur sporadisch. Das Hauptaugenmerk liegt bei Croc auf den Hüpfeinlagen und auf der Geschicklichkeit, die hier sehr groß geschrieben wird. Sei also vorsichtig, denn überall klaffen tiefe Abgründe. Du musst jeden Sprung genauestens berechnen. Gegner gibt es wenige, außerdem sind sie leicht zu besiegen. Sollte Dich doch einmal einer erwischen, macht das nicht allzu viel, hält man doch mindestens zwei Schläge aus. Der Spieler hat fünf Leben, falls diese aufgebraucht sind, kann man mittels der Continue-Funktion trotzdem weiterspielen.

In den Levels sammelst Du Kristalle ein, die man in einem Laden gegen nützliche Goodies, wie Sprunghilfen oder Leben eintauschen kann. Falls man die Kristalle sammelt, bekommt man für fünfzig Stück ein Leben, für hundert alle Leben zurück. Bedenke jedoch, dass die Leben bei den schwierigen Hüpfeinlagen, die höchste Konzentration verlangen, schnell dezimiert werden. Außerdem befindet sich in jedem Level ein Farbkristall. Sammelt man alle Farbkristalle von allen Levels eines Abschnitts, öffnet sich ein beinharter Bonuslevel, in dem Du aber zumindest gnadenlos absahnen kannst. Die Abschnitte führen den Spieler in Höhlen, grasbewachsene Wiesen und in die eisige Kälte, wo der Boden übrigens rutschig ist. Außerdem haben sich die Programmierer ein paar nette Neuigkeiten wie Minenkarts, Boote, Heißluftballons, Drachen und Flugzeuge einfallen lassen.

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