Test Croc 2 - Seite 2

Croc im Kampf mit einem Endgegner.Croc im Kampf mit einem Endgegner.

Grafik: In Sachen Grafik müssen sich die Programmierer Kritik gefallen lassen, ist die Engine doch fast genau dieselbe wie vor zwei Jahren. Was damals gut war, ist heute zwar nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes. Lediglich ein paar Effekte wie Ringe im Wasser sind zu sehen. Konkurrenten wie "Rayman 2" sind hier Lichtjahre voraus. Zumindest lässt sich das ganze an jeden Rechner anpassen: Hardware- und Softwaremodus sind ebenso einstellbar wie Bildschirmauflösung und Farbtiefe. Zusätzlich können die Texturen, Kantenschärfe und Transparenz an- und abgestellt werden.

Die Spielfigur Croc.Die Spielfigur Croc.

Sound: Akustisch untermalt wird "Croc 2" von zuckersüßer Dudelmusik, die nach einer Weile aber ziemlich nervt. Ansonsten gibt Croc ein paar niedliche Laute von sich, Sprünge oder Attacken werden von bestimmten Sounds begleitet. Ingesamt merkt man dem Sound an, für welche Altersstufe das Spiel zu empfehlen ist ...

Bedienung: Am besten steuert man Croc mit einem Gamepad, die Tastatur tut es aber auch. Croc springt, klettert und hangelt, dass es eine wahre Freude ist. Zu seinem Comeback darf er sogar schwimmen. Außerdem kann er mit dem neuen Dreifachsprung auch an hohe Objekte herankommen. Die Gegner setzt Croc mit seiner Schwanzattacke oder der Stampfattacke außer Gefecht, mit der man übrigens auch Kisten zertrümmert, in denen sich Goodies verbergen. Das normale Bewegen gestaltet sich jedoch aufgrund der hirnlosen Steuerung als gewöhnungsbedürftig. Croc kann nämlich nur vorwärts laufen. Will man nach hinten, muss man die Figur zuerst um 180° drehen, um wieder vorwärts zu laufen. Das nervt natürlich besonders an engen Stellen, die es bei Croc massenweise gibt.

Fazit:Tja, was soll man dazu sagen? Das alles sieht fast genauso aus, wie vor zwei Jahren, die wenigen Neuerungen bringen spielerisch wenig. Nicht nur die Grafik hätte man aufpolieren müssen, auch das Leveldesign hätte von ein paar wirklich frischen Ideen profitiert. Auch spielerisch hat sich nichts geändert. Noch immer will ich Croc am liebsten zu einer Handtasche verarbeiten, wenn er aufgrund der äußerst fragwürdigen Steuerung wieder einmal ins Nichts fällt. Hierzu muss man natürlich auch sagen, dass das Spiel trotz dem kindlichen Ambiente eher für Profis geeignet ist. Schon im ersten Level wird der Spieler voll gefordert. Wem das alles nichts ausmacht, oder den Vorgänger nicht kennt, bekommt solide Jump'n'Run-Kost. Wer mehr Spielwitz sucht, ist beim Konkurrenten "Rayman 2" besser aufgehoben.

60

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