Test Jagged Alliance 2: Unfinished Business

von Gerd Schüle (02. Januar 2001)

Vor ca. eineinhalb Jahren brachte Sir Tech mit "Jagged Alliance 2" einen absoluten Hit heraus. Geduldig warteten dann viele Fans des Spieles auf das angekündigte Add-on. Wegen unerfreulichen Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Publisher verzögerte sich dann aber das Erscheinen der Zusatz-CD unerträglich lang. Nun endlich ist die Erweiterung zu "Jagged Alliance 2" erschienen, aber als eigenständiges Spiel unter einem neuen Publisher. Wer unseren Test liest, erfährt, was daraus geworden ist.

Bei A.I.M. heuert man die Söldner an.Bei A.I.M. heuert man die Söldner an.

Der Kampf geht weiter

"Jagged Alliance 2: Unfinished Business", die Erweiterung zu "Jagged Alliance 2", knüpft direkt an die Geschichte aus dem Hauptprogramm an. Arulco kommt nicht zur Ruhe. Obwohl die kaltblütige Herrscherin Deidranna von den Söldnern besiegt wurde, gibt der Konzern, der hinter ihr stand, nicht auf. Die rücksichtslose und geldgierige Ricci Mining and Exploration Cooperation beansprucht sämtliche Erzminen von Arulco für sich und bedroht deshalb den rohstoffreichen Zwergenstaat von dem nördlich gelegenen Nachbarland Tracona aus. Dort wurde kurzerhand eine umfangreiche Raketenanlage aufgebaut, die ihre explosive Fracht auf Arulco gerichtet hält. Grund genug für Enrico Chivaldori wieder eine Söldnertruppe anzuheuern, um die Gefahr für immer beseitigen zu lassen. Dabei kann man auf das gleiche umfangreiche Söldnerangebot zugreifen wie in "Jagged Alliance 2". Als Spieler übernimmt man die Zusammenstellung und Leitung dieser Söldnertruppe und macht sich per Helikopter auf den Weg nach Tracona.

Geschafft - das ist nun ein feindfreier SektorGeschafft - das ist nun ein feindfreier Sektor

Spielerisch nichts Neues

Spielerisch hat "Jagged Alliance 2: Unfinished Business" nichts Neues zu bieten. Im Gegenteil, es ist sogar noch etwas gestrichen worden. Das ausgefeilte Finanzmanagement des Hauptprogramms wurde komplett weggelassen. Dafür hat man die angeheuerten Söldner nun für ein einmaliges Festgehalt während des gesamten Spiels. Allerdings hat das Programm dadurch etwas an taktischer Tiefe verloren. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben. Man bewegt seine Recken in Echtzeit über das Land und sobald man auf Gegner trifft, schaltet das Spiel automatisch in den Rundenmodus. Nun geht es darum, Zug um Zug den Gegner zu besiegen. Neben der deutlich verbesserten KI hat Sir Tech dem Programm noch zehn neue Feuerwaffen spendiert. Auch einige neue Söldner wurden gekonnt in das Spiel eingefügt. Auf diese zum Teil sehr originellen Charaktere trifft man während des Einsatzes und kann sie dann recht günstig rekrutieren.

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