Test

Need for Speed ProStreet

Unter dem Motto Back to the Roots vollzieht EA mal wieder einen radikalen Umbruch beider beliebten Rennspielreihe "Need for Speed". In "Pro Street" finden die Rennen nicht mehr bei Nacht innerhalb einer frei befahrbaren Stadt statt, sondern wieder am helllichten Tag auf abgesperrten Rennstrecken, so wie das beim ersten "Need for Speed" von 1994 ebenfalls der Fall war. Allerdings ist das noch lange kein Garant dafür, dass die Entwickler damit auch an den sensationellen Erfolg des ersten Titels anknüpfen können. Von Gerd Schüle

30. Nov 2007

Realismus

Eines der ersten Rennen auf einem recht einfachen Kurs

Scheinbar haben die Entwickler der "Need for Speed" Reihe einen neuen Drang zum Realismus entdeckt. Davon ist auch das Fahrverhalten der Autos im neusten Spross der Serie betroffen, dazu aber später mehr. Das ist aber nicht alles, denn auch beim Hintergrundszenario zu "Pro Street" geht es realistischer zu. Die Serie bewegt sich weg von den illegalen Straßenrennen in einer fiktiven Stadt hin zur Street Racing Szene, die legale Rennen auf abgesperrten Kursen durchführt. Das ist ein Trend, der auch in der realen Street Racing Szene stattfindet. Dazu gibt es zwar keine ausführliche Story mehr, aber immerhin eine Rahmenhandlung, die nicht mehr so aufgezwungen wirkt, aber dem Spiel wenigstens eine gelungene Ausrichtung gibt.

Der Neuling

Das ist Ryo, den ihr am Ende des Spiels besiegen müsst

Ihr schlüpft in die Rolle von Ryan Cooper, einem Neuling in der Street Racing Szene. Ähnlich wie bei "Most Wanted" müsst ihr euch von ganz unten nach ganz oben durchkämpfen, besser gesagt, durchfahren. Der Weg zum Street King ist hart und ihr müsst einige Rennen möglichst erfolgreich absolvieren, bevor ihr euch die Street Racing Krone aufsetzen könnt. Diese Wettkämpfe finden an sogenannten Renntagen statt, die aber trotzdem nicht in einer fest vorgeschriebenen Reihenfolge absolviert werden müssen. Auf einer Karte könnt ihr auswählen, welchen Renntag ihr als nächstes angehen wollt. Durch erfolgreiches Abschneiden schaltet ihr neue Veranstaltungen frei. Im Lauf der Karriere müsst ihr auch gegen sogenannte Endgegner antreten. Das letzte Rennen findet dann gegen den aktuellen King der Szene, Ryo, statt.

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