Test Ridge Racer 6

von Gerd Schüle (04. Februar 2006)

Der Name "Ridge Racer" lässt die Herzen von Arcade Rennspielfans höher schlagen. Nach fünf langen Jahren können sich diese nun endlich auf eine Fortsetzung freuen, "Ridge Racer 6". Dieses Spiel ist exklusiv für die neue Konsole von Microsoft erschienen. Wir haben für euch getestet, ob diese Premiere ihre Erwartungen erfüllt und ihr hemmungslos über die Pisten düsen könnt oder ob es ihr euch den Kauf des neusten "Ridge Racers" besser verkneifen solltet.

In "Ridge Racer 6" geht es um Raserei ohne EinschränkungIn "Ridge Racer 6" geht es um Raserei ohne Einschränkung

Rennvergnügen ohne lästigen Schnickschnack

Die Raserei steht in "Ridge Racer" an erster Stelle, ohne dass ihr euch um lästigen Schnickschnack wie Tuning oder unübersichtliche Hintergrundstorys kümmern müsst. Das Motto des Spiels könnte man auch zusammenfassen mit den Worten: "einsteigen und losrasen". Dazu stehen euch insgesamt 15 Kurse zur Verfügung, die sowohl vorwärts als auch rückwärts befahren werden können. Die Rennen führen durch Industriegebiete, Großstädte und Küsten. Insgesamt gibt es 111 Einzelveranstaltungen, die in aufsteigende Geschwindigkeitsklassen aufgeteilt sind. Die Events sind entweder Einzelrennen, in denen ihr gegen 13 Konkurrenten antreten müsst oder Zeitrennen, in denen einzig und allein die unbarmherzig tickende Uhr euer Gegner ist. Das Kernstück des Spiels ist aber sicherlich der Welterforschungsmodus. Dabei habt ihr einen Streckenplan, dessen Reihenfolge ihr selber fest legen könnt. Wie bereits erwähnt gibt es dazu weder eine Story noch sonst irgend etwas, das dem Ganzen einen Rahmen verleiht. Abgerundet wird das Angebot der Spielmodi mit den so genannten "Spezialwettbewerben", in denen ihr bestimmte Schwierigkeiten für die Rennen aufgebrummt bekommt wie z. B. eine Nitrobeschränkung.

Drifts sind der Schlüssel zum SiegDrifts sind der Schlüssel zum Sieg

Extreme Power

Wie bei fast jedem Rennspiel habt ihr auch bei "Ridge Racer" zu Beginn nur wenige Autos zur Verfügung. Durch das Einfahren von Siegen könnt ihr natürlich die zahlreichen PS Giganten des Spiels dann nach und nach freischalten. Wie oben bereits angedeutet arbeitet auch dieses Arcaderennspiel mit dem Nitromodus. Dieser ist eigentlich sogar das besondere an diesem Spiel. Ihr habt drei Vorratskanister Nitro, die ihr befüllen könnt. Zum Befüllen müsst ihr spektakuläre Drifts hinlegen. Diese drei Nitroelemente könnt ihr jetzt sowohl einzeln als auch hintereinander zünden. Damit habt ihr die doppelte oder dreifache Menge an Zusatzpower zur Verfügung, sofern die Tanks aufgeladen sind. Dadurch geht es etwas länger mit Vollgas voraus. Wer dieses System konsequent ausnützt, kann dadurch bereits verloren geglaubt Rennen noch umbiegen. Einfach auch auf geraden Strecken das Auto driften lassen und dann mit Vollgas den Gegnern nachjagen um sie dann zu überholen. Die einzige Schwierigkeit dabei ist es, das Auto nach dem Drift wieder einzupendeln und auf der Strecke zu halten. Aber mit etwas Übung hat man das bald intus und kann dann nach Herzenslust rasen.

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