Test Need for Speed - Porsche

von dietmar (05. April 2000)

Seit kurzer Zeit ist der neuste Abkömmling der " **Need for Speed"-Serie im Handel und kommt mit Neuem und Altbewährtem daher. Wie sich NFS - Porsche von seinen Vorgängern unterscheidet, lässt nicht nur der Titel erahnen. Was außer dem neu ist, erfährst Du in unserem Test.**

Dass Porsche einer der erfolgreichsten Sport- und Rennwagenhersteller ist, weiß man schon seit vielen Jahren. Dass ein Porsche für einen Normalverdiener fast unerschwinglich ist, weiß man auch, wenn man sein Gehalt oder sein Taschengeld genauer betrachtet. Dass man aber trotzdem in den Genuss kommen kann, eines dieser Traumautos zu steuern, ist noch recht neu und kann für ca. DM 80,- auf dem heimischen PC verwirklicht werden. Electronic Arts hat seinen neusten "Need for Speed"-Titel ganz und gar der Firma Porsche gewidmet. Wer jetzt meint, dass Porsche allein ein bisschen wenig ist, der sollte wissen, dass die Firma Porsche seit 1948 Sportwagenhersteller ist und seitdem eine Menge veschiedener Modelle, wie den 356er, 911er, 924er u.s.w., konstruiert und auf den Markt gebracht hat. Laut Verpackung sollen es 80 Modelle sein, also eine reiche Auswahl.

Fantastische Grafiken wie bei diesem Wasserfall sind keine Seltenheit.Fantastische Grafiken wie bei diesem Wasserfall sind keine Seltenheit.

Auf 14 Strecken, von denen zu Beginn aber nur vier freigeschaltet sind, kann man zeigen, was man drauf hat. Das besondere an diesen Strecken ist, dass EA endlich auf das Wehklagen seiner Kunden reagiert hat und den Trend weg vom Rundkurs und hin zum Etappenrennen gesetzt hat. Wurde ja auch langsam Zeit. Alle Strecken laden dazu ein, mit Vollgas loszulegen. Zumindest so lange, bis es einen aus der nächsten engeren Kurve raushaut ...

Also nicht nur tumbes Drauflosgeflitze, sondern durchdachtes und vorrausschauendes Rasen!!! Wer mit der Bremse auf Kriegsfuß steht, sollte sich schleunigst umgewöhnen. Es lohnt sich. Überhaupt hat EA an der Fahrphysik einiges verändert. Zum Glück!!! Die letzten beiden NFS-Teile waren in dieser Hinsicht katastrophal. Endlich hat man das Gefühl, ein Auto zu steuern und nicht ein Luftkissenfahrzeug. Die verschiedenen Porschemodelle lassen sich unteschiedlich steuern und haben jeweils Ihre Vor- und Nachteile, z.B. der alte 356er Porsche lässt sich im Gegesatz zum 911er Turbo miserabel steuern, was aber bei einer Spitzengeschwindigkeit von ca. 135 Km/h nicht so sehr ins Gewicht fällt. Eine absolut gelungene Verbesserung. Das Schadensmodell wurde übrigens auch leicht verbessert. Aber das will man bei einem Rennspiel sowieso so wenig wie möglich sehen, oder?

Ein Rennen auf der kurvenreichen Corsica-Strecke.Ein Rennen auf der kurvenreichen Corsica-Strecke.

Need for Speed - Porsche wartet mit 6 verschiedenen Spielmodi auf, von denen im Einzelspielermodus das schnelle Rennen und die Knock-out-Rennen nicht näher erklärt werden müssen, weil ich davon ausgehe, dass Du bereits weisst, was dahintersteckt (wenn nicht, dann schreib mir 'ne Mail, dann kann ich es Dir erklären oder noch besser: kauf Dir das Spiel und probiere es aus ...). Multiplayer-Modus ist mit von der Partie, doch leider fiel der Splitscreen weg. Schade ...

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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