Test FIFA Street 2

von Gerd Schüle (12. März 2006)

Im letzten Jahr brachte EA das erste "FIFA Street" Spiel heraus. Die Idee hinter dem Spiel war klasse, leider hatte das Ganze einen sehr nervigen Schwachpunkt, die verkorkste Steuerung. Trotzdem verkaufte sich das Spiel prima und so erschien nun mit "FIFA Street 2" erwartungsgemäß ein Nachfolger. In unserm Test erfahrt ihr, ob die Entwickler die Schwächen des Vorgängers ausbügeln konnten.

Tricks sind gefragtTricks sind gefragt

Hemmungsloses Gebolze

Erfreulicherweise haben die Entwickler an dem arcademäßigen Spielablauf von "FIFA Street" im zweiten Teil festgehalten. Auch in "FIFA Street 2" dreht sich wieder alles um das individuelle Können der Kickerstars. Dein Team besteht aus vier Mann, einem Torwart und drei Feldspielern. Du trittst auf insgesamt 11 verschiedenen Schauplätzen gegen andere Trickfußballer an und kannst dabei sämtliche Regeln, die es im Fußball gibt, schlichtweg vergessen. Der Ball kann nie ins Aus gehen, da sämtliche Bolzplätze mit Mauern oder Zäunen umrahmt sind. Geschickte Spieler nutzen das zu ihrem Vorteil aus, denn auch mit Abprallern kann man gekonnt seine Gegenspieler austricksen. Wie beim ersten Teil stehen bei dem hemmungslosen Gebolze wieder spektakuläre Tricks im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Manches mal kommt es sogar nicht einmal darauf an, wie viele Tore man schießt, sondern allein auf das Punktekonto der Tricks. In solchen Spielen gewinnt die Mannschaft, die zuerst ein bestimmtes Punktesoll erreicht hat. Punkte bekommt ihr für jeden eurer Tricks, egal ob es sich um spektakuläre Torschüsse, Flanken, Pässe oder das Pure ausspielen des Gegners handelt.

Komm ich an dem vorbei?Komm ich an dem vorbei?

Der Gamebreaker

Das Ausführen der Tricks geht einem sehr schnell in Fleisch und Blut über. Ihr benutzt dazu die Schultertasten und den rechten Analogstick. Dank der verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ist das Trickarsenal recht vielfältig, es gibt Lobs, Übersteiger und jede Menge recht artistischer Jongliereinlagen. Die erzielten Trickpunkte sind aber auch bei einem normalen Spiel sehr wichtig. Sobald eure Punkteleiste einen bestimmten Stand erreicht hat, könnt ihr einen Gamebreaker auslösen. Hier gibt es einen gravierenden Unterschied zum Vorgänger. In diesem bestand der Gamebreaker ausschließlich aus einem extrem starken Torschuss, den die Gegner kaum abwehren konnten. Neu hinzugekommen ist nun die zweite Möglichkeit, die aber ein gewisses Risiko in sich birgt. Sobald die Gamebreakeruhr zu ticken anfängt, versucht ihr euch durch die gegnerische Abwehr zu tricksen. Wenn es euch dann in der vorgegebenen Zeit gelingt alle Gegner schwindlig zu Spielen und der Ball dann auch noch im Tor landet, habt ihr sofort gewonnen. Misslingt allerdings das Ganze, weil die Zeit abgelaufen ist bevor der Ball im Tor landet oder ihr an einem Gegner nicht vorbeikommt, dann habt ihr ein sicheres Tor verschenkt.

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