Test Archangel

von Daniel Frick (02. Dezember 2002)

Wolltest du schon mal ein Engel sein? Gar ein Erzengel? Und als dieser den Dienern des Bösen mit dem flammenden Schwert mal ordentlich die Meinung geigen? Kein Problem! Das neue Werk von Jowood namens "Archangel" ermöglicht dir genau das. Ob auch das ganze Action-Adventure mit RPG-Elementen und nicht nur der Protagonist Michael engelsgleich ist, weißt du, nachdem du unseren Testbericht gelesen hast.

Arquan begegnet einem zu Beginn des SpielsArquan begegnet einem zu Beginn des Spiels

Mysteriöse Story

Als erstes wäre die Frage zu klären, wie man denn zu einem Erzengel wird. Hier leistet das gerenderte Intro Aufschluss: Nach einem Frontalzusammenstoß mit einem LKW in einer unübersichtlichen Bergkurve erwacht Michael in einem vom Innenarchitekten sträflich vernachlässigten Raum. Kurz darauf stellt sich ein kauziger Typ als "Arquan, der älteste des blauen Ordens" vor. In einem weiteren Gespräch mit dem Vorsteher dieses mysteriösen Ordens sieht man klarer: Michael ist der "Auserwählte des Herrn des Lichts". Die schnöde Aufgabe: Die Welt von den Mächten des Bösen zu befreien.

Hier geht es den Bösewichten an den KragenHier geht es den Bösewichten an den Kragen

Handlung: In 3 Dimensionen gegen das Böse

Dies geschieht in 3 Abschnitten: Im Mittelalter, im Berlin des Jahres 2039 und schließlich gar direkt in der Hölle. Nach einem kurzen, unspektakulären und wenig hilfreichen Tutorial macht man sich auf den Weg ins nächste Dorf. Hierbei geht es übrigens wie im gesamten Spiel recht ziellos zu: Weder weiß man, wie man zu diesem Dorf findet noch wo man selbst sich zu einem beliebigen Zeitpunkt des Spiels befindet, eine Karte fehlt. Die Gegner bekämpft man je nach Zeitalter mit bloßem Stahl oder Hightech-Waffen, im letzen Abschnitt aus Mischungen der beiden bisherigen Waffengattungen. Außerdem zu erwähnen: Das Schwert des Lichts, die Standardwaffe des Spiels, die als einzige in der Lage ist, besonders mächtige Düsterlinge zu besiegen. Dabei muss die Waffe mit Mana aufgeladen werden, das sich mit der Zeit selbst regeneriert. Dies kann bei einem starken Gegner zu einem Problem werden: Ohne in Deckung zu gehen, um die Energie wieder aufzuladen, lässt dieser sich kaum besiegen. Allerdings lässt die nicht gerade berauschende KI der Gegner dies zu, so dass es sich lediglich auf die Zeit und den Spielfluss negativ auswirkt, nicht jedoch auf den Schwierigkeitsgrad.

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