Test Archangel - Seite 2

Die Grafikeffekte sind ansehnlichDie Grafikeffekte sind ansehnlich

Rollenspielelemente unwesentlich

Im Spiel erworbene Erfahrungspunkte, hier Segenspunkte genannt, kann man in den Ausbau von Spezialfertigkeiten stecken. Diese erweisen sich letztendlich als verschiedene mehr oder weniger nützliche Zaubersprüche wie Schild, Regeneration, Unsichtbarkeit usw. Jede Fähigkeit lässt sich auf 3 Stufen ausbauen. Für den Spielverlauf hat dies jedoch taktisch keine große Bedeutung, auch wenn sie sich das eine oder andere Mal als recht nützlich erweisen. Doch alles in allem finde ich das für ein Spiel, für das mit Rollenspielelementen geworben wird, etwas mager. Das ändern auch die beiden Prägungen, die man seinem Spieler noch geben kann, nicht. Kurz nach Beginn des Spiels wählt man noch den "Krieger" oder den "Geist" als "Schattenidentität" aus. Diese beiden Überfiguren lassen sich dann im Spiel jeweils kurz aktivieren und bieten eine Art "Kräfte-Boost" wenn es dann doch mal eng wird mit den Gegnern. Der Adventure-Aspekt des Spiels wiederum reduziert sich auf nerviges Suchen von Orten und Personen, die einem dann wieder mit neuen Aufgaben zu anderen Personen und Orten weiterschicken. Letztendlich entpuppt sich "Archangel" als Action-Spiel: Auch wenn die Elemente aus anderen Genres vorhanden sind, sie sind weder besonders gut aufeinander abgestimmt noch von elementarer Bedeutung.

Atmosphäre ist garantiertAtmosphäre ist garantiert

Grafik, Design und Sound

Auch die Grafik des Spiels ist nicht wirklich zeitgemäß in Szene gesetzt. Die Figuren wirken grobschlächtig und kantig, Polygonarmut und Clippingfehler fallen sofort auf. Allerdings sind die Grafikeffekte beim Zaubern - z.B. bei den obligatorischen Feuerbällen der Gegner - ganz ansehnlich. Auch das Leveldesign, wenn auch recht linear, lässt eine erstaunliche atmosphärische Dichte aufkommen. Diese wird von den sakralen Klängen hervorragend unterstrichen, sodass man die Stimmung, die aufkommt, als die große Stärke des Spiels bezeichnen kann. Die Sprachausgabe ist ebenfalls gelungen, gerade der lispelnde Arquan zu Beginn des Spiels sorgt für einen gewissen Realismus. Allerdings scheint man im Mittelalter geredet zu haben, ohne den Mund zu öffnen: Grafik und Sound sind in diesem Zusammenhang alles andere als synchron.

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