Test Against Rome

von Gerd Schüle (07. Januar 2004)

In dem genialen Echtzeitstrategiespiel übernimmt man auf der Seite Roms die Spezialeinheit der Römer. Ganz anders ist das in dem neuen Spiel von Jowood. Zwar ist auch in dieser Zeitepoche angesiedelt, aber im Gegensatz zu "Praetorians" schlüpft man in die Rolle der Gegner Roms. In unserem Test erfahrt ihr, ob es genauso viel Spaß macht, die Römer zu verdreschen wie das Kämpfen mit ihnen bei "Praetorians".

Ein hunnischer Häuptling in der Schlacht.Ein hunnischer Häuptling in der Schlacht.

Geschichtliche Vorlage

Bei "Against Rome" wirst du in die Zeit der Völkerwanderung (ca. 200-450 n. Chr.) entführt. Du schlüpfst in die Rolle eines Barbarenhäuptlings, um mit deinem Stamm den Römern das Fürchten zu lehren. Barbaren waren Volksstämme die kaum kulturellen Errungenschaften vorzuweisen hatten, aber die meisten von ihnen waren aggressiv und kriegerisch und wollten sich keinesfalls Rom dauerhaft unterwerfen. Kämpfe, Raubzüge und Plünderungen waren die bevorzugte Beschäftigung dieser Völker und das sind auch die Ziele um die es in "Against Rome" geht. In den 24 Szenarien der Kampagne haben sich die Entwickler an der geschichtlichen Realität orientiert, ohne sich allzu sklavisch daran zu halten. Da sich der Feldzug dreimal verzweigt muss man ungefähr die Hälfte der Szenarien spielen, um den Abspann zu sehen. Wer geschichtsträchtige Schlachten mag, kann fünf historische Szenarien nachspielen. Außerdem gibt es noch vier Tutorial-Missionen, fünf Endlosspiele und doppelt so viele Multiplayer-Karten.

Legionäre bei der Verteidigung eines römischen FeldlagersLegionäre bei der Verteidigung eines römischen Feldlagers

In der Rolle des Helden

Der Häuptling des Stammes spielt eine wichtige Rolle bei den Schlachten in "Against Rome". Für erfolgreiches Kämpfen bekommt er Erfahrungspunkte die dazu eingesetzt werden seine Fähigkeiten in der hohen Kunst des Krieges zu verbessern. Anfänger lassen ihre Krieger z. B. als unorganisierten Haufen in die Schlacht ziehen während Veteranen für jedes Gefecht die richtige Formation beherrschen. Mit der Keilordnung erhöht sich im Angriff die Durchschlagskraft der Krieger. Dagegen ist bei der Verteidigung, eine Zweierreihe die deutlich bessere Wahl. Richtig erfahrene Stammesführer können zudem auch noch Elite-Einheiten ausbilden, größere Gebäude und Kriegsmaschinen produzieren und sind zudem noch selbst sehr furchteinflößende Kämpfer. In "Against Rome" werden die Einheiten so wie bei "Praetorians" zu Verbänden zusammengeschlossen und treten nicht einzeln auf. Allerdings lösen sich in den Schlachten die meisten Gruppen auf und jeder ringt für sich allein.

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