Test Dragon Quest - Die Reise des verwunschenen Königs

von Florian Funk (29. April 2006)

Neben "Final Fantasy" gehört auch "Dragon Quest" zu den ältesten und beliebtesten RPG Serien in Japan. Deutsche Spieler kennen die Serie bisher bestenfalls seit dem Ende der 90er Jahre erschienenen "Dragon Quest Monsters" Auftritt auf dem Game Boy Color. Ansonsten blieb die beliebte Drachenserie Spielern in unseren Gefilden bisher leider verwehrt. Nun kommen auch wir in den Genuss des neuesten Ablegers der Serie und in unserm Test erfahrt ihr, ob sich die Anschaffung des Spiels auch lohnt.

"Dragon Ball" Fans stoßen auf viele Dejavus"Dragon Ball" Fans stoßen auf viele Dejavus

Abenteuerliche Geschichte

Die Story spielt wie schon in den meisten Vorgängern in einer mittelalterlichen, zauberhaften Welt. In dieser ist unsere Heldengruppe auf der Jagd nach einem widerlichen Finsterling namens Dhoulmagus, der vor langer Zeit das Königreich eines Königs mit einem Fluch belegte. So verwandelte dieser den König in eine hässliche goblinartige Kreatur. Die Aufgabe unserer Helden ist es selbstverständlich Dhoulmagus ausfindig zu machen, zu töten und den Fluch zu brechen. Im Laufe eures Abenteuers stoßen wie beispielsweise auch in "Final Fantasy" immer mehr Charaktere zu der Party hinzu, die abwechslungsreicher nicht sein könnten. Kein Wunder, denn das Figurendesign stammt wie schon bei "Chrono Trigger" oder den "Dragon Quest" Vorgängern aus der bekannten Hand von Star Animezeichner Akira Toriyama, der sich unter anderem auch schon für die "Dragon Ball" Serie verantwortlich zeigte. Der Grafikstil in astreinem Cel Shading unterstreicht dieses Flair und so zählt "Dragon Quest 8" ohne Frage zu den optisch schönsten PS2 Rollenspielen.

Die Kämpfe sind überaus packendDie Kämpfe sind überaus packend

Auf in den Kampf

Das Gameplay wurde in den weitesten Teilen aus den Vorgängern 1:1 übernommen, mit dem Unterschied, dass der Spieler "Dragon Quest 8" nicht aus einer isometrischen Draufsicht wie z.B. Teil 7 verfolgt. Gameplay und Kampfsystem sowie Menüführung jedoch gleichen dem Vorgänger (nur über Import erhältlich) wie ein Ei dem anderen. Auf der Weltkarte bewegt ihr euch in bester "Final Fantasy" Manier und lauft zwischen den zahlreichen Städten und Dungeons umher. Was anderen RPG ebenso ähnelt sind natürlich die ständigen rundenbasierten Zufallskämpfe. Diese sind im Gegensatz zu beispielsweise "Final Fantasy" aber recht schlicht gehalten und laufen äußerst schnell ab, was Animationen und Inszenierung angeht. Ein Punkt, den ich persönlich sehr lobenswert finde, denn die endlosen Kampfanimationen in anderen RPGs raubten in erster Linie nur Spielzeit. Nach dem Kampf winken Belohnungen, Gold und vor allem Erfahrungspunkte. Erreicht ihr wiederum ein LevelUp verteilt ihr Skillpunkte auf Fähigkeiten wie Waffenbeherrschung oder andere Eigenschaften.

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