Test The Nomad Soul

von Sven Tschöpa (19. Dezember 1999)

Vor nicht allzu langer Zeit kam ein Teilbereich der Computerspiele ganz groß raus: das Action-Adventure. Inwieweit "The Nomad Soul" dem Genre neue Impulse setzen kann und ob es sich gegenüber der Konkurrenz aus dem eigenen Hause (Eidos ist auch für Tomb Raider IV verantwortlich) behauptet, lest ihr hier!

Die Konkurrenz ist groß im Action-Adventure-Sektor: Ob es nun Tomb Raider, Indiana Jones oder Drakan ist, überall wo man hinsieht die absoluten Megaseller! Doch all diesen Spielen fehlt etwas, mit dem "The Nomad Soul" auftrumpft: Innovation !!! Denn allein schon die Einordnung in ein Genre fällt schwer: Ist es nun ein Adventure, ein Ego-Shooter, ein Beat'em Up oder gar ein Rollenspiel? Die Antwort ist ganz einfach: es ist wohl die bis dato genialste Mischung aus diesen vier Bereichen. Soviel zu dem herausragensden Unterschied zur Konkurrenz!

Zu Beginn des Spiels wird man von einem gewissen Kayl aus einer Parallel-Welt um Hilfe gebeten. Wie und was genau das Problem ist erfährt man leider nicht - und das ist auch gut so, denn sonst wüsste man ja schon mit was man es zu tun hat! Um nun dem Hilferuf nachzukommen, bedarf es einer sogenannten Seelenwanderung. Das heisst, daß die eigene Seele in den Körper eines anderen transferiert wird, ähnlich wie im Film "Star Trek II und III".

So ist es nun die Aufgabe des Spielers, in der Rolle des Polizisten Kayl Nachforschungen anzustellen. Kein leichtes Unterfangen, denn man bekommt den einen oder anderen etwas größeren Steinbrocken in den Weg gelegt. Sollte man aber mal sterben, ist dies auch nicht schlimm, denn dank der Seelenwanderung gelangt man einfach in eine andere Hülle und kann danach mit den Untersuchungen fortfahren! Doch einen Unterschied gibt es dabei schon, denn jede Person in Omikron hat seine eigenen Stärken und Schwächen und natürlich sein eigenes Charakterprofil - es ist beispielsweise nicht gerade hilfreich, in die Haut eines Penners zu wandern.

Wie dem auch sei, man wird so gut wie gar nicht bei der Erkundung von Omikron eingeengt: Ob es nun der nächtliche Besuch in einer Tabledance-Bar ist, oder ein kleiner Shoppingbummel durch den Supermarkt, man kann fast alles tun, was das Herz begehrt. Nebenbei sei erwähnt, daß man als Kayl die Möglichkeit besitzt, ein kleines Schäferstündchen mit seiner Freundin Telis abzuhalten. Keine Angst, dieses Spiel ist ab 16 und nicht erst ab 18! Doch mehr sei hier nicht verraten ...

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Tags: Singleplayer  

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