Test The Nomad Soul - Seite 2

Nun zu den technischen Fakten: Alle, die einen etwas schmalbrüstigen Rechner ihr Eigen nennen (PII 266 und darunter), dürften Probleme haben. Denn um das Spiel in seiner vollen Pracht erleben zu können, benötigt man schon so um die 300-400Mhz und eine fette Grafikkarte! Sollte man glücklicher Besitzer dieser Dinge sein, kann man sich getrost damit brüsten, ein WAHNSINNIGES Spiel gespielt zu haben! Denn im D3D-Modus kann sich das Spiel auf alle Fälle mit Titeln wie Tomb Raider und Indiana Jones messen.

Im Software-Modus hingegen muß man doch ein paar Abstriche machen, aber es ist trotzdem noch spitze! Gesteuert wird The Nomad Soul im übrigen mit dem Gamepad (Adventure), der Tastatur (Shooter/Beat'em Up) und der Maus (optional für den Shooter-Teil). Sollte man allerdings kein Gamepad haben, kann man auch getrost über die Tastatur spielen. Das Spiel an sich besteht überwiegend aus dem Adventure-Part, wird aber durch die beiden anderen Teile ganz gut aufgelockert. Doch leider muß man hier einen kleinen Tadel aussprechen, denn bei den Shooter- und Beat'em Up-Einlagen haben sich die Programmierer nicht so sehr angestrengt wie beim Adventure-Teil! So kann der Shooter-Part allenfalls mit "D***" und "Q****" mithalten, ist aber gegen die neueren Vertreter dieses Genres hoffnungslos unterlegen.

Beim Beat'em Up ist der Vergleich etwas schwer, da neuere Produkte nur auf den Konsolen erscheinen und auf dem PC eher mager abschnitten. Man könnte es höchstens mit Battlearena Toshinden vergleichen. Soundmäßig kann dieses Spiel auf alle Fälle überzeugen! Voraussetzung: Man ist nicht von vorneherein einem Künstler namens David Bowie abgeneigt, der extra für dieses Spiel acht Songs aus seinem neuen Album Hours zur Verfügung stellte.

A propos David Bowie: Wer im späteren Verlauf des Spiels mal ein Live-Konzert miterlebt und der Sänger relativ bekannt vorkommt, der hat richtig geraten - nein, nicht Michael Jackson und auch nicht Heino! Für den Handlungsverlauf ist dieses Konzert aber nicht gravierend. Sollte dem einen oder anderem so manche Stimme bekannt vorkommen, so muß er sich nicht gleich erschrecken: es tanzt sich keiner den Wolf, keiner stirbt langsam und eine blonde Baywatch-Nixe mit Körbchengröße XXXXXXL läuft auch nicht rum! Es sind lediglich die deutschen Synchronstimmen von Kevin Costner, Bruce Willis und Pamela Anderson.

90

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Tags: Singleplayer  

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