Test Jade Empire

von Daniel Frick (21. März 2007)

Es war eine damals noch unbekannte amerikanische Spieleschmiede namens "Bioware", die 1998 mit dem Titel "Baldur's Gate" die Rollenspielwelt bei Computerspielen wieder zum Leben erweckte. Inzwischen, nach etlichen prägenden Hits ist das Entwicklerstudio zum Garant für storylastige Rollenspiele geworden. Mit der Umsetzung des X-Box-Hits "Jade Empire" für den PC wagt man sich mal wieder in bekannte Gefilde.

Unser Ziehvater Meister LiUnser Ziehvater Meister Li

Background

Der Titel "Jade Empire" musste nach seinem Erfolg lange auf eine Umsetzung für den PC warten. Das knapp 2 Jahre alte Spiel wurde vor allem optisch an die Leistungsfähigkeit eines aktuellen PC's angepasst, was man dem Spiel in jedem Moment ansieht. Die zugrunde liegende Hintergrundgeschichte ist dabei unverändert geblieben: Als Musterschüler eines großen Kampfsportlehrers ist der Spieler gezwungen das mysteriöse Auftauchen dunkler Gestalten zu untersuchen und wird dabei in eine traumhaft exotische asiatische Welt unbekannter Zeit gezogen - das Jadereich. Dort kämpfen nicht nur üble Piraten gegen friedliebende Bürger, sondern gleich ganze Dämonenhorden und Scharen dampfbetriebener Technik-Jünger stellen sich unserem edlen Recken in den Weg. Die Geschichte hebt sich dabei angenehm von dem üblichen Einheitsallerlei ab, auch wenn es nicht so klingt. Die Story von "Jade Empire" ist spannend und außergewöhnlich, nicht zuletzt wegen der vielen Dialoge, die fast eine Art Eigenleben entwickeln.

Das Charaktermenü ist magerDas Charaktermenü ist mager

Zahlreiche Dialoge, wenig Charakterentwicklung

Es ist inzwischen fast ein Markenzeichen von Bioware, dass die Charaktere und deren Persönlichkeit durch umfangreiche Dialoge mit Antwortoptionen darstellt und weiterentwickelt werden. Bei "Jade Empire" nehmen diese im Laufe der Geschichte so viel Raum ein, dass man sie besonders erwähnen muss: Jedermanns Sache ist das sicherlich nicht. Doch wer zu früh beim etwas zähen Einstieg das Handtuch wirft, verpasst viel von "Jade Empires" Charme. Der macht sich nämlich in einer wirklich toll erzählten Geschichte inklusive Action, Emotionen und Humor bemerkbar. Man selbst wird immer wieder vor Entscheidungen gestellt, die die Charakterentwicklung unmittelbar beeinflussen, die Gesinnung wird im Charaktermenü auf einer Skala dargestellt. So variieren bestimmte Kampfstile, die als eine Art Boni erlernt werden können je nach Gesinnung. Daneben gibt es in rollenspieltypischer Manier Erfahrungspunkte für besiegte Gegner und erledigte Quests, allerdings ist eine klassische Charakterentwicklung kaum vorhanden. In drei Charakterwerte können die Punkte gesteckt werden, die dann Stärke, Gesundheit und Zauberkraft erhöhen. Darüber hinaus besitzt ihr außerdem ein Amulett, das mit verschiedenen Edelsteinen ausgestattet Zusatzeffekte auf die Attribute hat. Ein klassisches Inventar findet ihr jedoch nicht: Waffen bzw. Kampfstile werden über die Nummerntasten ausgewählt.

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