Test Jade Empire - Seite 2

Die dynamischen Kämpfe machen LauneDie dynamischen Kämpfe machen Laune

Bedienung

Bis zu 9 NPC's begleiten unseren wackeren Helden durch das liebevoll gestaltete Reich der Mitte. Diese sind jedoch nicht frei wählbar, sondern werden je nach Gesinnung und Storyentwicklung zugeteilt. Dann kämpft jeweils ein Held an unserer Seite, den wir jedoch nicht selbst steuern können. Zu Beginn kann man außerdem in einem kleinen Tutorial die Grundlagen des Kämpfens lernen und dann zu Übungszwecken seine Mitschüler verprügeln. Das Kämpfen gestaltet sich dabei einfach und eindeutig sehr actionlastig. Große Taktik ist weder möglich noch nötig. Standesgemäß erwehrt sich unser Held mit Fußtritten, die einfach über Maus-Tastatur-Steuerung ausgeführt werden. Auch wenn die Umsetzung gut gelungen ist, man merkt dem Spiel an der einen oder anderen Ecke seine Konsolenherkunft an. Vorteil: Mit einem Gamepad spielt sich "Jade Empire" erstaunlich gut, auch wenn die Kameraperspektive gelegentlich zu einem Mangel an Übersicht führt. Die Kämpfe machen trotzdem großen Spaß, wahrscheinlich auch deshalb, weil man derartige Rollenspielkämpfe noch nie zuvor gesehen hat, sie erinnern eher entfernt an Karate-Klassiker wie "Virtua Fighter" und Konsorten und machen neben der Story und dem gewissen Flair den besonderen Reiz des Spiels aus. Weitere Boni sind die kurzen Ladezeiten und das jederzeit mögliche freie Speichern.

Hübsche und zahlreiche ZwischensequenzenHübsche und zahlreiche Zwischensequenzen

Grafik und Sound überzeugen

Grafik und Sound sind der Hauptgrund, warum der Titel für den PC komplett überarbeitet wurde, auch wenn in der "Special Edition" mehr Charaktere und Ausrüstungsgegenstände vorhanden sind. Dieses Facelifting hat aus "Jade Empire" einen wirklichen Appetithappen gemacht. Die Landschaft hat etwas sphärisch schönes, die Gesichtsanimationen zeigen kleinste Details in Stimmung und Ausdruck. Auch verfügt die PC-Version über deutlich mehr Grafikeffekte. Die Welt wirkt lebendig und lebensecht, Blätter bewegen sich im Wind und Wasser plätschert die Bäche hinunter. Lediglich durch die große Linearität des Storyverlaufs wird diese tolle Atmosphäre manchmal etwas eingeschränkt. Die Sprachausgabe der wie schon erwähnt zahlreichen Dialoge ist sehr treffend und lässt nicht die kleinste Kritik zu. Das Gleiche gilt für die Animationen, die einen Großteils des Spielspaßes beim Kämpfen ausmachen. Man fühlt sich direkt in einen Kung-Fu-Film versetzt, wenn man munter Fußtritte und Schwerthiebe verteilt. Die meditativen asiatischen Klänge runden den Gesamteindruck einer stimmigen und in sich geschlossenen Spielwelt perfekt ab. Optisch und akustisch hat dem Spiel die Umsetzung von der Konsole auf jeden Fall sehr gut getan.

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