Test Astro Boy - Omega Factor

von Christian Rühl (01. Mai 2005)

Zeichentrickumsetzungen, vor allem aus Asien, sind ja auf allen Konsolen schon länger beliebt und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass mit "Astro Boy" aus dem Hause THQ ein weiteres Spiel auf diese Schiene setzt. Doch dieses Spiel ist anders - es ist besser. Warum, das erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Ein FluglevelEin Fluglevel

Story

Als der Sohn eines Wissenschaftlers bei einem Unfall stirbt, entwickelt dieser eine neue Art Roboter: Schnell, stark und mit einem Programm ausgestattet, das menschliche Emotionen simulieren kann. Einige Zeit erfreut sich diese Entwicklung großer Beleibtheit und es herrscht Frieden zwischen Menschen und Robotern - doch der Frieden ist brüchig und schon bald wollen die Menschen aus Angst die Roboter vernichten. Es droht der Krieg und nur einer kann ihn durch seine Vermittlertätigkeit aufhalten: Astro Boy. Das war, in Kurzfassung die Story, die den Rahmen für das Spiel bildet, indem man sich durch viele Level kämpft. Beginnen tut man das Spiel mit einem Übungslevel, indem einem die grundlegenden Charaktereigenschaften von Astro erklärt werden (er kann eine ganze Menge). Aber lang hält man sich nicht mit einfacher Einführung auf: Schon die ersten Spielminuten zeigen, dass das Spiel durchaus schwierig werden kann: Viele unterschiedliche Gegner, die man mit den unterschiedlichen Attacken besiegen kann und ein rasantes Spieltempo. Doch da es ein automatisches Speichersystem gibt, ist das Sterben nicht ganz so schlimm.

Riesiger EndgegnerRiesiger Endgegner

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Grafik

Ein zentraler Bestandteil des Spiels ist die "Charaktergalerie": Im Spiel gibt es viele Charaktere, die man finden muss. Wenn man einen Charakter gefunden hat, bekommt man einen Punkt gut geschrieben, mit dem man dann einen beliebige Fähigkeit weiterentwickeln kann (beispielsweise kann man die Lebensleiste vergrößern). Diese Charaktere sind in allen möglichen Leveln versteckt und meist wird man mehrmals suchen müssen, bis man alle gefunden hat. Das ist aber nicht so schlimm, denn das Spiel ist sehr vielfältig: Level, in denen man herumfliegt, wechseln sich mit Leveln, die man laufend spielt, ab und sorgen für Spielfreude. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist hoch und auch erfahrene Spieler werden sich an dem ein oder andern Level die Zähne ausbeißen. Grafisch ist das Spiel top und nutzt die Fähigkeiten des GBAs vollkommen aus. Riesige Gegner in scharfen Farben, liebevolle und abwechslungsreiche Levelgestaltung machen das Spiel zu einem wahren Vergnügen. Der Sound kann auch überzeugen und gestaltet das Spiel mit passenden Effekten bei verschiedenen Aktionen. Auch die Steuerung ist, obwohl es sehr viele unterschiedliche Tastenkombinationen gibt, gut beherrschbar und schnell anwendbar.

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