Test King Kong

von Oliver Heitmann (06. Januar 2006)

Vorurteile gibt es in der Welt der PC-Spiele mehr als genug wie zum Beispiel: "PC-Umsetzungen zu Kinofilmen taugen nichts!" Mit "King Kong", dem Action-Shooter zum gleichnamigen Kinofilm von Peter Jackson, versucht Publisher Ubisoft, nun endgültig mit diesem uralten Vorurteil aufzuräumen. Was dabei herausgekommen ist, erfahrt ihr in unserm Test.

Sehenswerte LichteffekteSehenswerte Lichteffekte

Auf zur Insel...

Das Spiel beginnt genau dort, wo auch der Film richtig loslegt. Ist auch kein Wunder, darf der Spieler doch alle Schlüsselstellen des Films erleben, sowie viele Szenen, die es im Film gar nicht zu sehen gibt (was auch ein Grund sein sollte das Spiel zu spielen). Das Spiel startet mit einer Filmsequenz in New York und der Szene, in der sie auf der Reise nach der sagenumwobenen Insel Skull Island sind. Doch bereits bei der Landung geht alles schief, was ihr euch nur vorstellen könnt. Eure Mannschaft wird in alle Windrichtungen verteilt und ihr habt sogar schon den ersten Toten zu vermelden. Das ist der Moment, in dem ihr endlich ins Spiel kommt. Ihr spielt Jack und steuert ihn aus der Ego-Perspektive. Um ein authentisches Spielgefühl zu erzeugen, habt ihr keine Lebensenergie Anzeige, sondern nur oben rechts eine Anzeige wie viel Munition ihr für eure aktuelle Waffe noch habt. Wer damit Schwierigkeiten hat, kann sich unter den Option ein Fadenkreuz und einiges mehr anzeigen lassen, sich also sein eigenes HUD zusammenstellen.

Mitten im DschungelMitten im Dschungel

In der Rolle des King Kong

Neben der Möglichkeit in die Rolle des Jack zu schlüpfen, und auf die zahlreichen Riesentausendfüssler, Krabben, Spinnen und fliegende Monster mit Gewehren und Speeren zu schießen, müsst ihr euer Können auch in der Rolle des King Kong unter Beweis stellen. Dazu muss man sich der Riesenbestien wie den Venatosauren oder wie dem T-Rex erwehren, schwingen, springen, Wege freiräumen und neben all dem auch noch auf Ann aufpassen. Neben beeindruckenden Spezialfähigkeiten wie dem Kieferknacker gehört beim spielen mit Kong oftmals eine gehörige Menge Experimentierfreudigkeit dazu, um diese Szenarien erfolgreich zu meistern. Aber durch die detailverliebten Hintergründe, macht das Spielen im Dschungel richtig viel Freude. Es ist wahrlich schon sehr mutig, sich mit einer eigens entwickelten Grafikengine zu versuchen, doch hier lässt "King Kong" in nichts nach. Der Dschungel wurde täuschend echt umgesetzt, zudem kann man die bedrückende Enge förmlich fühlen.

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