Test Aurora Watching

von Daniel Frick (14. April 2005)

Vor einigen Jahren beglückte die polnische Spieleschmiede Metropolis Software nicht nur Osteuropa mit dem Schleich-Shooter "Gorky Zero". Im neuen Werk der Entwickler, dem inoffziellen Nachfolger "Aurora Watching", schlüpft man erneut in die Rolle des Agenten Cole Sullivan, Codename "White Fox". Ob "Aurora Watching" trotz hochkarätiger Konkurrenz wie "Splinter Cell: Chaos Theory" oder "Metal Gear Solid: Snake Eater" überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Aussenlevels in der Arktis wirken sehr lebensechtDie Aussenlevels in der Arktis wirken sehr lebensecht

Story

In der Vorgeschichte erfährt der Spieler, dass ein russisches Atom-U-Boot im Nordpolarmeer gesunken ist. An sich schon übel genug, kommt dazu, dass der Stützpunkt, von dem das U-Boot ausgelaufen war, bisher völlig unbekannt war. Merkwürdige Satellitenbilder geben Grund zur Sorge für die westlichen Supermächte und so ist es keine Frage, dass man sich nach einem kurzen, aber nützlichen Tutorial mitten in einem Schneesturm vor einem arktischen Militärstützpunkt wieder findet. Von nun an gilt es, in den Geheimkomplex einzudringen und das Rätsel um das U-Boot zu lösen. Dass man im Laufe dessen noch auf etliche Ungereimtheiten, einen alten Bekannten, hübsche russische Agentinnen und fehlgeschlagene Gen-Experimente stösst, macht die zugrunde liegende und zuerst einmal recht banale Geschichte spannend und abwechslungsreich. Der etwas leblos dargestellte Titelheld hat bis zum Lösen der Rätsel allerdings einige knackige Herausforderungen zu bestehen. Alles in allem stellt die Handlung eine authentische, aber nicht sonderlich innovative Geschichte dar.

Die alternative Ansicht ermöglicht taktische ManöverDie alternative Ansicht ermöglicht taktische Manöver

Features

"Aurora Watching" könnte man als Actiongefärbten Schleich-Shooter mit einer ordentlichen taktischen Komponente bezeichnen. Um im Alleingang das Komplott um das gesunkene U-Boot und geheime Militätexperimente zu lösen, verfügt der Protagonist neben den üblichen Waffen über etliche kleine Spielzeuge, die schon aus einschlägiger Spiele-Verwandschaft bekannt sind. So kann man Computer hacken, Gegner mit Alarmsendern anlocken und dann ausschalten, Gasfallen aufstellen und etliches mehr. Auch wenn sich die meisten Situationen grundsätzlich auch mit der Brechstange lösen lassen, ist meist ein taktisches Vorgehen sinnvoller. Die Gegner, die selten einzeln auftreten, verfügen über eine erstaunliche KI und oft zieht man dann doch den kürzeren, wenn einen 2 oder 3 Gegner umkreisen oder einem in die ungedeckte Flanke fallen. Damit man nicht das ganze Spiel über schleichen muss, gibt es 3 verfügbare Bewegungsmodi. Anschleichen und Gegner hinterrücks ausschalten ist dennoch meist die effektivste und vor allem auch bleiärmste Lösung. Darüber hinaus gibt es jedoch keine besonders reizvollen Bewegungsmöglichkeiten. Von akrobatischen Aktionen eines "Sam Fisher" aus "Splinter Cell" ist jedenfalls nichts zu sehen.

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