Test King Arthur

von Tobias Stolle (22. Februar 2005)

Zu fast jedem Film gibt es auch das passende Spiel - in diesem Fall ist es "King Arthur" aus dem Hause Konami. Wie schon im Kinofilm von Antoine Fuqua erlebt ihr auch im Spiel die Geschichte des sagenumwobenen König Arthur und seinen Mitstreitern. Ob sich dieser Ausflug ins Mittelalter lohnt erfahrt ihr hier.

Am Anfang muss man sich dem römischen Herrscher im antiken England beweisen und es mit den rebellischen Bewohnern der Insel aufnehmen. Daraus entwickelt sich dann die Geschichte, die mit vielen Trailern aus dem Film gespickt ist. Das Spiel erinnert doch sehr an "Herr der Ringe" - mit dem kleinen Unterschied das man hier nicht den Orks, sondern den Kriegern der Woads und Sachsen an den Kragen will. Man kann sich den gegnerischen Horden alleine oder im 2 Spieler-Modus stellen. Der Zweispieler-Modus läuft dabei fast genauso ab wie der Singleplayer-Modus. Lediglich wenn ein Spieler das zeitliche segnet, muss der andere Spieler warten und so lange am Leben bleiben, bis der andere Spieler von seinem Grabe wieder aufersteht. Leider hat man hier das Gameplay wirklich schlecht umgesetzt: Wenn ein Spieler am Rande des Bildschirms attackiert wird, gibt es keine Möglichkeit sich bewegen. Auch muss man hier sehr vorsichtig sein, wenn man auf den Angriffsknopf drückt, um nicht seinen Partner zu massakrieren.

Jedes Level läuft im Prinzip gleich ab. Man stellt sich einer unerschöpflich erscheinenden Armee von Gegnern und kann diese mit seinen zwei Waffen (Schwert und Bogen) nur schwer in Schach halten. Es gibt zwar drei verschiedene Angriffsknöpfe, aber diese kann man getrost vergessen. Wenn man nicht den schnell Angreifknopf benutzt, hat man gegen die nie allein angreifenden Gegnerhorden keine Chance. Die Gegner mit Schild sind harte Brocken und umkreist von 3 oder 4 hat man kaum eine Chance. Die Gegner strotzen nicht gerade vor KI - dieses Defizit wird aber durch unfaires Einkreisen und mit gleichzeitigen Angriffen von mehreren Kriegern deutlich ausgeglichen. Nach endlosem Eindreschen auf die nicht endenden Gegnermassen kann man sich glücklich schätzen, wenn man den Level vollendet hat. Da die meist sehr weitläufig gestalteten Level frei von jeglichen Checkpunkten sind, ist der Frust buchstäblich vorprogrammiert. Das drückt den Spielspass doch enorm.

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