Test Anstoss 4

von Gerd Schüle (20. Januar 2003)

Mit "Anstoss 3" hatte Ascaron einen erstklassigen Fußballmanager herausgebracht der lange den Genrethron verteidigte. Vor kurzem ist nun der lang ersehnte Nachfolger erschienen, mit dem Ascaron natürlich wieder die Spitzenposition zurückerobern wollte. In unserem Test erfahrt ihr, ob ihnen das gelungen ist.

Vertragsverhandlungen haben nicht mehr den Flair des VorgängersVertragsverhandlungen haben nicht mehr den Flair des Vorgängers

Mädchen für alles

Bei "Anstoss 4" schlüpft der Spieler wie beim beliebten Vorgänger in die Rolle eines Trainers und Managers in Personalunion, mit dem Ziel, seinen Verein möglichst erfolgreich zu leiten. Leider merkt man schon nach kurzer Zeit, dass das Spiel dem Genre keine neuen Impulse geben kann. So übernimmt man außer dem Training der Mannschaft in "Anstoss 4" die üblichen Aufgaben eines Fußballmanagers. Man kümmert sich z. B. um den Verkauf und Kauf von neuen Spielern, man sucht geeignete Sponsoren und gestaltet neben dem Stadionausbau auch das Umfeld des Vereins. Wer will, kann sich auch um den Verkauf von Eintrittskarten oder Fanartikel kümmern. Damit bei der ganzen Sache auch die eigene virtuelle Spielerpersönlichkeit nicht zu kurz kommt, ist es sogar möglich in der Rubrik Persönliches sein sauer verdientes Geld wieder nach Herzenslust zu verjubeln. Wer das geschickt anstellt, kann dadurch auch sein Ansehen aufpolieren, um eventuell bessere Angebote von anderen Clubs zu bekommen.

Abklatschen nach dem TorAbklatschen nach dem Tor

Bewertungsgrundlagen

Leider haben die Entwickler von "Anstoss 4" die spielerische sehr sinnvolle Eingespieltheit des Teams komplett weggelassen. Übrig geblieben sind die zwei wichtigen Werte der "Effektiven Stärke" und der "Ausdauer". Die "Effektive Stärke" ist ein Anhaltspunkt für die Form und Verfassung eines Kickers am Spieltag. Sie wird errechnet aus de grundsätzlichen Fähigkeiten des Spielers, seiner Tagesform und Motivation. Die Ausdauer spiegelt die Kondition und Frische des Spielers wieder und anhand dieses Zahlenwertes kann man ablesen, ab welcher Spielminute der betreffende Kicker langsam schlapp machen wird. Anhand dieses Wertes kann man jeweils seine momentan schlagkräftigste Elf auf den Rasen schicken. Wer dann noch das richtige Spielsystem auswählt und die optimale Taktik vorgibt, braucht keinen Gegner fürchten. Wer will, kann natürlich auch all diese Dinge einem CPU-gesteuerten Assistenten überlassen, der das ganze recht gut bewältigt.

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